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Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 7. Januar 2017


 

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.


 

 

Göttliche Offenbarung


 

Meine geliebten Söhne und Töchter, Mein heutiges Offenbarungswort ist so ernst wie eure Zeit; und dennoch ist es ausschließlich von Meiner Liebe getragen, auch wenn dies der eine oder ande­re un­ter euch nicht sogleich in seiner Bedeutung erkennen wird. Doch die Wahrheit Meiner Worte wird über kurz oder lang in jedem empordämmern; und wenn er die Erkenntnisse schließlich in seinem Inne­ren zu­läßt und sich aufmacht, das Gehörte oder Gelesene in die Tat umzusetzen, werde Ich ihm hilfreich zur Seite stehen.

Ihr seid froh und glücklich darüber, daß es in euren Breitengraden keinen Krieg mehr gegeben hat wie den, der Jahrzehnte zuvor ganze Städte und Länder verwüstet und Millionen von Menschen das Le­ben ge­kostet hat. Das ist unter anderem zweifellos einem Denken der Vernunft, den gemachten schreck­lichen Erfahrungen und dem Wunsch nach einem friedvollen Zusammenleben zuzuschreiben. Und doch steht euer Friede, wie ihr sagen würdet, auf sehr wackligen Füßen, auch wenn dies der Großteil der Mensch­heit nicht wahrhaben will. Ihr Verhalten ist vergleichbar mit dem sprichwörtlichen „Tanz auf dem Vul­kan“. Sie lassen sich ablenken und genießen ihren Zeitvertreib; dabei versuchen sie, mit nur mäßigem Er­folg, das zu verdrängen, was sich bereits am Horizont abzeichnet.

Wahrlich, Ich sage euch mit allem gebotenen Ernst: Ihr steht mitten im Krieg! Damit meine Ich nicht die unzähligen Scharmützel und Auseinandersetzungen, die weltweit geführt werden, und die euch – weil ihr nicht unmittelbar davon betroffen seid – nur am Rande berühren. Ihr steht mitten in einem Krieg, der schon so lange währt, wie die Menschheit existiert. Es ist ein Krieg, der weitaus gefährlicher ist und heimtückischer geführt wird, als alles, was ihr euch vorstellen könnt; und das deshalb, weil er von euch nicht wahrgenommen wird! Es ist eine unsichtbare Auseinandersetzung, die in eurer Zeit ver­stärkt von den euch umgebenden Dunkelkräften angeheizt wird.

Die Situation der allerallermeisten Menschen ist treffend beschrieben mit den Worten: unwissend, un­gläubig, hilflos und blind; was auch auf viele von denen zutrifft, die zwar guten Willens sind, denen aber mangels richtiger Belehrung und wahrheitsgemäßer Aufklärung das „seelische Rüstzeug“ fehlt.

Der nicht wahrnehmbare Bereich, aus dem das Einwirken hinein in euer materielles Dasein er­folgt, ist der wirkliche Urgrund für das, was an Ungesetzmäßigem und Bösem in eurer Welt geschieht. Hier liegt die Quelle al­len Übels, das sich in eurem persönlichen Leben, aber auch im immer schwieri­ger werdenden Mit­einander der Völker darstellt: Es sind die Mächte der Finsternis, die auf allen Ge­bieten versu­chen, ih­ren Einfluß zu vergrößern. In welchem Maße ihnen dies bereits ge­lungen ist, zeigt ein Blick auf euer Weltgeschehen, sofern er nicht von Angst geprägt ist und des­halb nur halbher­zig getan wird.

Daß sich das Vorgehen der Finsternis – aus ihrer Sicht durchaus erfolgreich – weitgehend ungestört vollziehen kann, hat in erster Linie seinen Grund in dem Umstand, daß die Existenz realer negativer Kräfte unbekannt ist. Und nicht nur das: Ihr Vorhandensein wird vielfach geleugnet, und damit ihre di­rekte Einflußnahme auf den Menschen als Phantasieprodukt abgetan. An Engel wird geglaubt, auch wenn ihr nicht wißt, wo sie sind, und wie sie wirken; an destruktive, zerstörende Kräfte – personifiziert oder als negative Kraftfelder – glauben die wenigsten von euch. Und dennoch sind sie da: unmittelbar, rück­sichtslos, intensiv, schnell in ihrem Tun, ununterbrochen im Einsatz, ohne je von ihrem Vorhaben abzu­lassen.

Ihr wehrt euch gegen eine Überwachung durch eure Staatsorgane und wißt doch nicht, daß ihr schon längst beobachtet werdet – von einem Widersacher, den ihr nicht seht, und von dem ihr nur vom Hören­sagen wißt.

Eure Unwissenheit über seine Vorgehensweise ist das große Kapital, mit dem er arbei­tet; denn er weiß natürlich, daß man sich gegen einen Gegner, den man nicht kennt, nicht wappnen und wehren kann. Eure Darstellung von ihm und seinem Anhang in euren Filmen und Computerspielen kommt die­sen Kräften sehr entgegen, weil sie so zum einen nicht ernstgenommen werden, und zum anderen den­noch oder gerade deswegen energetisch ihren Einfluß auf die Men­schen ausüben können. Und die Art der Verteidigung, mit der ihr glaubt, gegen sie gewinnen zu können – indem nämlich Gewalt gegen Ge­walt gesetzt oder dubiose Esoterik-Techniken angewendet werden –, erschreckt sie nicht, weil sol­che Maßnahmen keinerlei Einfluß auf ihr Tun haben. Die Liebe ist das einzige Mittel, das sie „besie­gen“ kann und wird, so daß sie, wie alle, ebenfalls den Heimweg ins Vaterhaus antreten können; wobei ihr nicht den Fehler machen dürft, eure Zeitvorstellung als Maßstab anzulegen.

 

 

*

 

 

Meine geliebten Kinder, betrachtet Meine Worte nicht als eine Angst machende Warnung, die man des­halb am liebsten nicht hören möchte. Ob ihr Meinen Worten glaubt oder nicht, ob ihr Augen und Ohren verschließt oder nicht – das ändert nichts an der Gefahr, die überall lauert und alle Menschen umgibt. Es ändert nichts an den Absichten Meines und eures Gegenspielers, euch da und dort zu Fall zu bringen oder euch in eurer seelischen Entwicklung stagnieren zu lassen, wo er die Möglichkeit dazu findet. Und er findet sie vielfältig überall dort, wo ihr in den Tag hineinlebt, ohne euch ehrlich anzuschauen und et­was zu verändern.

Mein Wort kann und wird dann keine Beklemmung, sondern im Gegenteil Erleichterung und Befrei­ung hervorrufen, wenn Ich euch sage, daß es sehr wohl einen Schutz gibt – Meinen Schutz –, der die Be­mühungen der Gegenseite ins Leere laufen läßt. Und nicht nur das: Es ist ein Schutz, der euch stark und stärker werden läßt, unter dem ihr in eure innere Freiheit hineinwachst und so schließlich mit dazu bei­tragt, daß es immer lichter in eurer Welt wird. „Nehmt Mich“, wie Ich es einmal ausgedrückt habe, „als den Lotsen an Bord eures Lebensschiffes.“

Das Ziel ist durch Meinen Willen gesetzt, auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis es erreicht ist. Es lautet: Heimführung aller Geschöpfe, auch derjenigen, die gegen Mich und euch gekämpft haben! Auch ihr tragt zu dieser Vollendung bei, wenn ihr euch ernsthaft „auf den Weg“ macht. Ihr wer­det dann erkennen, daß eure Verführer selbst Verführte sind; daß sie eure Brüder und Schwestern sind und blei­ben, ganz gleich, für welchen dunklen Weg sie sich momentan entschieden haben; und daß sie ihr Werk nur durchführen konnten, weil auch ihr noch Schatten auf eurer Seele habt. Es sind die Schwä­chen, die noch nicht in Stärken umgewandelt wurden, und die somit immer wieder zu Einfallspforten wurden. Dies ermöglichte und ermöglicht den Gegensatzkräften auch weiterhin eine Einflußnahme, so­fern ihr die Türen und Tore eurer inneren Verteidigung nicht schließt und geschlossen haltet.

Eure Unaufgeklärtheit in Verbindung mit der Unterdrückung oder falschen Darstellung des Gesetzes von Ursache und Wirkung und dem Fehlen der Erkenntnis, daß der Mensch nicht nur einmal lebt, haben es eurem Gegner leichtgemacht. So sind die meisten von euch in mehr oder weniger großem Umfang zum Spielball negativer Kräfte geworden. Ihr schwimmt oft wie eine Nußschale auf den schäumen­den Wellen eures Schick­sals, schreibt Höhen und Tiefen eures Lebens zufälligen Gegebenheiten zu oder klagt Mich in eurem Un­verständnis, eurer Trauer oder eurem Zorn an, sofern ihr in einer Ecke eures Her­zens doch noch – irgendwie – an Mich glaubt. Viele von euch bemerken inzwischen den großen Scher­benhaufen, vor dem die Menschheit steht. Und nun?

„Warum, warum?“, tönt es millionenfach aus verzweifelten und verunsicherten Herzen, die keine Er­klärung für das Leid, die Not, die augenscheinliche Ungerechtigkeit, den Verfall moralischer Werte und die Zunahme egoistischen und barbarischen Verhaltens haben.

„Warum“, so frage Ich euch, „findet ihr keine Antwort auf eure Fragen“? Sprach Ich nicht als Jesus von Nazareth davon, daß der Mensch das erntet, was er sät? Wißt ihr nicht um das Kausalgesetz, das so­gar euren ungläubigen Wissenschaftlern bekannt ist, und das besagt, daß eine Ursache immer eine Wir­kung nach sich zieht, die dann wiederum neue Ursachen schafft? Wobei gleiche Ursachen gleiche Wir­kungen hervorbringen. Wißt ihr nicht darum, daß eine Schuld bereut und wiedergutgemacht werden muß, da sie ansonsten bestehen bleibt? Wißt ihr nicht darum, daß keine Energie verlorengeht? Daß ein Ausgleich erst dann wieder hergestellt ist, wenn Täter und Opfer oder Schuldner und Gläubiger sich wie­der die Hand zur Versöhnung gereicht haben? Dabei spielt es keine Rolle, ob der Zeitpunkt, zu dem die Schuld gesetzt wurde, zehn, hundert, tausend, zehntausend Jahre und mehr zurückliegt.

     Wenn das alles neu für euch ist, dann hat die Dunkelheit „ganze Arbeit“ geleistet, indem sie dieses Wissen nicht bis zu euch hat durchdringen lassen oder euch so beschäftigt und in euer Tagesgeschehen eingebunden hat, daß euch keine Zeit geblieben ist, über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens nach­zudenken. Wißt ihr es doch, dann tun sich ganz andere Fragen auf ...

     Dann leuchtet euch auch ein, daß das, was ihr heute an euch oder anderen beobachtet und erkennt, immer nur das letzte Glied einer oftmals langen – manchmal auch sehr langen – Kette ist. Die Ursachen dafür, daß sich eine Situation heute entsprechend darstellt, sind in der Vergangenheit geschaffen wor­den. An diesem letzten Glied werdet ihr angegriffen. Die Belastungen früherer Glieder eurer Daseins-Kette stellen, wenn sie mit Meiner Hilfe aufgelöst wurden, keine Gefahr mehr dar. Was gleichzeitig be­deutet, daß ihr das ins Jenseits und auch eventuell in eine neue Inkarnation mitnehmt, was an nicht auf­gelösten Be­lastungen, an nicht umgewandelten „Gliedern“, bei eurem Übergang in feinstoffliche Welten noch vor­handen ist. Das jedoch, was ihr Mir hier und heute zur Umwandlung gebt, wird euch künftig nicht mehr belasten. Davon habe Ich euch befreit.

 

 

*

 

 

Die Tatsache, daß eure verantwortlichen Politiker gezwungen sind, immer neue Wege einzuschlagen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten – was aber schon lange nicht mehr überall möglich ist –, sollte euch Hinweis genug sein, die Fehlentwicklung zu erkennen. Ihr könnt auf Dauer nicht im­mer mehr Kontrollen einführen, weil dies einem Faß ohne Boden gleicht. Denn der Nachschub an zer­störerischen Kräften, die eure äußere Sicherheit – und damit auch eure innere – bedrohen, wird nicht aufhören. Er wird im Gegenteil mit Vehemenz fortgeführt und weiter zunehmen, weil die Quelle, von der Ich zu Anfang sprach, äußerst ak­tiv ist; denn sie ist auf Zerstörung, Verwirrung, Versklavung und nicht zuletzt auf Energiegewinn aus, den sie dringend braucht, um ihren Machtbereich absichern und auszubauen zu können. Sie hätte durch ein Leben im Sinne der Gottes- und Nächstenliebe, wie Ich es als Jesus von Na­zareth gelehrt und vorgelebt habe, zum Versiegen gebracht werden können. Doch das ist nicht gesche­hen.

Etwas unter Kontrolle halten zu müssen besagt gleichzeitig, daß da etwas ist, das ohne diese Kon­trolle in seiner Handlungsweise unkalkulierbar wäre und Schaden bringen könnte. Das ist im Großen wie im Kleinen so, in der Politik wie in eurem persönlichen Leben. Was ihr „unter Kontrolle“ halten müßt, zeigt euch doch nur, daß da noch unausgegorene, unberechenbare und unschöne Seiten eu­res Cha­rakters vorhanden sind. Zwar hört es sich oft gut an, wenn ihr davon sprecht, dieses oder jenes ganz gut kontrol­lieren zu können, aber es enthält auch gleichzeitig den Hinweis: Da ist noch etwas, das der Um­wandlung bedarf.

Übertragen auf das, was in eurer Welt geschieht: Nichts geht mehr ohne Kontrolle! Würden von heu­te auf morgen jegliche Kontrollen entfallen, dann würde schlagartig offenkundig, wie zerrissen und ge­fährlich es unter der Oberfläche aussieht. Aber es käme auch die Wahrheit an den Tag, daß die Kräfte des Bösen und Zerstörerischen schon längst alle Bereiche eures Lebens durchdrungen haben. Und daß lediglich der Einsatz von Mitteln, die nicht in Meinem Gesetz gegründet sind, im Moment noch verhin­dert, daß – um ein Bild zu gebrauchen – eure „selbstgebraute Suppe überkocht.“ Der Teufel wird auf die­se Weise mit dem Beelze­bub bekämpft, so lange, bis das Chaos nicht mehr aufzuhalten ist.

Diese Entwicklung hat aus übergeordneter Sicht trotz allem aber auch etwas Positives, Bereinigend­es: Es wird überall hervorbrechen, was bisher oft gut getarnt war; so gut kaschiert, daß sich Meine Kin­der haben täuschen lassen, und das nicht zuletzt deshalb, weil ihnen andere Dinge wichtig und sie in ihre All­tagssorgen eingebunden waren. Es wird hochgespült, was noch im Untergrund gärt: in jedem einzel­nen, in den Familien, in kleinen und großen Gemeinschaften, in Völkern, Weltanschauungen und Ideolog­ien. Die Finsternis wird sich und ihre Absichten, soweit dies nicht schon geschehen ist, endgül­tig verra­ten.

Die Dinge haben angefangen, ihren Lauf zu nehmen!

Damit aber wird für diejenigen Meiner Söhne und Töchter, die die Zeichen der Zeit erkennen, auch klar: Es wird immer dringender, immer notwendiger, dem Leben eine Wende zu geben, sofern dies nicht schon zuvor an­gestrebt und eingeleitet wurde. Und deshalb liegt in eurer Zeit des Umbruchs gleichzeitig die Chance für alle, die Trost und Hilfe suchen und bereit sind, etwas in ihrem Leben zu verän­dern. Al­les, was ihr braucht, um diesen Schritt zu tun, findet ihr in Mir!

 

 

*

 

 

Die manipulative Beeinflussung derjenigen, die dafür empfänglich sind, ist kein abstrakter Vorgang. Und weil dies so ist, betone Ich diesen Punkt immer und immer wieder. Die Gegenseite geht mit einer Raf­finesse und auf eine vielschichtige und vielfältige Weise vor, was ihr, sofern ihr nicht sehr, sehr wachsam seid, in den meisten Fällen nicht oder sehr spät bemerkt. Zwar ist es nie zu spät, um einer Ein­flüsterung ein Nein entgegenzusetzen; oftmals aber haben sich lang ge­pflegte Verhaltensweisen regel­recht „eingegraben“ und sind so zu einem Teil eures Wesens, eures Cha­rakters geworden.

Dies müssen nicht immer gleich Verführungen schlimmer Art sein; es reicht der Finsternis oft, wenn sie euch zu einem bestimmten Gebaren bewegen kann, das euch uneinsichtig, träge oder ängstlich macht. Es fällt euch dann schwer – besonders, wenn ein entsprechendes Denken und Tun lange prakti­ziert wur­de –, aus dieser Spur wieder herauszukommen; und das deshalb, weil ihr die damit verbunde­nen Einflüs­se, die eure Entwicklung bremsen, nur schwer oder nicht mehr erkennt, und weil sich da­durch euer Blick­winkel verengt hat mit der Folge, daß sich euer Bewußtsein eingeschränkt hat, anstatt sich zu wei­ten.

So stagniert ihr, ihr bewegt euch kaum noch. Euer Blick ist nicht mehr freudig auf ein angestrebtes Ziel gerichtet, auf einen Weg, den eure Seele doch so gerne gehen möchte. Die Gegensatzkräfte haben damit ihr Ziel erreicht, zumindest ein Teilziel: Euer Voranschreiten ist erst einmal gestoppt.

Die Auswirkungen der Naturschädigungen, speziell die der letzten Jahrzehnte, die ausschließlich durch den Men­schen verursacht worden sind, fallen ebenfalls in die Kategorie der gezielten Verführung. Sie treffen den einzelnen, sofern es sich nicht um Katastrophen handelt, nur indirekt; aber sie sorgen langfristig dafür, daß sich der Mensch seines eigenen Lebensraumes beraubt, dadurch in Not gerät und oft genug seinen inneren Halt verliert. Verstärkte Kontrollen oder neue Gesetze bleiben aufgrund des Umfangs, den der Schaden bereits angenommen hat und weiterhin annehmen wird, wirkungslos.

Ist es sehr schwer, hinter der Ausbeutungs-Gier des Menschen Kräfte zu erkennen, die ihren Herr­schaftsbereich ausbauen wollen? Wobei sie eine teilweise Zerstörung eures Planeten in Kauf nehmen, weil sie nicht auf die Materie fixiert sind, sondern die Menschen und ihre Seelen im Auge haben, die sie damit – Sklaven ähnlich – an sich binden.

Obwohl die unmittelbare Gefahr von den Wesen ausgeht, die sich in den tiefen und tiefsten Astralbe­reichen aufhalten – denn dort ist die Quelle des Satanischen angesiedelt –, ist dies nicht der einzige Weg, den sie einschlagen. Allerdings ist es derjenige, der am häufigsten benutzt wird, weil er die direk­te Einflußnahme auf den oder die Menschen ermöglicht.

Dort, wo ihnen dies nicht oder nur schwer möglich ist, suchen sie sich Menschen, die sie aufgrund ih­rer Seelenschwäche und Charakterfehler dazu bringen können, entsprechend negativ auf andere Men­schen einzuwirken. Dies geschieht dadurch, daß diese – ihre Vasallen – Streit säen, Unfrieden schüren, Neid und Eifersucht fördern, Negatives bestärken, Versöhnung verhindern und vieles mehr. Auf diese Weise stoßen sie das Rad von Ursache und Wirkung immer wieder an und halten es in ständiger Bewe­gung. So bringen sie nicht selten denjenigen, den sie nicht direkt erreichen können, dazu, daß dieser schließlich mit gleicher oder ähnli­cher Münze zurückzahlt.

Eine weitere, wenig bekannte und in den seltensten Fällen zu durchschauende Methode ist die, Men­schen, die sich der Gegenseite zugewendet haben – nicht äußerlich, sondern innerlich –, mit besonderen Kräften auszustatten. Wer über ein bestimmtes Wissen verfügt, ihr würdet sagen „über das entsprechen­de Know how“, ist dann ohne weiteres in der Lage, auf eine für euch unsichtbare Weise andere zu be­einflussen, sie hörig zu machen oder ihnen an Leib und Seele zu schaden. Da so etwas in aller Regel ebenso unbekannt ist oder für unrealistisch gehalten wird wie die Existenz des Bösen, bleibt ein Hinweis auf eine derartige Gefährdung zumeist fruchtlos. Doch auch die, die sich für ein solches Tun hergeben, werden sich früher oder später selbst verraten.

Ich verrate nie jemanden! Dennoch müßt ihr nicht blind und leichtgläubig in die vielfältig aufgestell­ten Fallen laufen. Wer sich über das Wissen hinaus, das er angesammelt hat, um ein Leben in Meiner Nach­folge ehrlich bemüht, dessen Sinne schärfen sich, und dessen seelische Sensoren werden aktiv.

Doch wahrlich, Ich werde alle zur Rechenschaft ziehen, die Meine schwachen, aber gutwilligen Kin­der bedrängt und verführt und ihnen so geschadet haben. Aber nicht Ich werde ihr Richter sein, sondern sie werden über sich selbst zu Gericht sitzen. Und sie werden erschre­cken, erschaudern und erzittern vor ihren eigenen Taten. Aber auch ihnen gilt Meine Barmherzigkeit! Denn auch sie sind Meine Geschöpfe, aus Liebe von Mir ins Leben gerufen. Auch sie werde Ich wieder eingliedern in die unendlich große Schar Meiner Lichtkinder. Eure Aufgabe, so ihr wollt, kann darin bestehen, ihnen durch euer Gebet und eure Vergebung zu helfen.

 

 

*

 

 

Ich wäre nicht der treusorgende Vater Meiner Kinder, wenn Ich es bei Hinweisen und Warnungen belas­sen würde. Auch habe Ich euch niemals mit euren Fragen allein gelassen; Meine Antworten sind nur all­zuschnell und allzuoft mißachtet worden. Zwar geht es Mir darum, euch aufzuklären und euch auf Ge­fahrenstellen auf eurem Heimweg aufmerksam zu machen, aber Ich biete euch auch gleichzeitig Lösun­gen an, auf daß ihr nicht mit besorgten Blicken in die Zukunft schaut und in eine Art „seelische Starre“ verfallt. Das wäre sehr im Sinne des Widersachers, der ständig viel Zeit und Energie darauf verwendet, damit ihr nicht nach vorne blickt, nicht auf das Positive, nicht auf den Ausweg und nicht auf Meinen Schutz, den Ich euch geben möchte.

Doch zuerst laßt uns anschauen, warum es den Negativkräften überhaupt möglich ist, in ihrem Sinne auf die Menschen einzuwirken. Auch die Dunkelheit hat den freien Willen. Das geistige Gesetz der An­ziehung macht es möglich, überall dort an- und einzugreifen, wo sie auf eine nicht gefestigte seelische Basis sto­ßen; wo sie menschliche Eigenschaften entdecken, die nicht dem Liebegebot entsprechen.

Eure Seelenbeschaffenheit, die durch euer Wünschen und Wollen, durch euer Tun und Lassen und durch eure Angewohnheiten und Vorstellungen geprägt ist, ist für jedes jenseitige Wesen zu erkennen. Es liest darin – je nachdem, welche Fähigkeiten es entwickelt hat – wie in einem Buch, das ihr ständig offen mit euch herum- und vor euch hertragt. Es soll euch nicht er­schrecken, sondern wachsam und vor­sichtig sein lassen, wenn Ich euch sage, daß die Ge­genseite euch in aller Regel besser kennt als ihr euch selbst. Das macht es vielleicht deutlich, wie wichtig es ist, sich selbst zu erforschen und kennenzuler­nen.

„Die Selbsterkenntnis der eigenen Fehlbarkeit“, so sprach Ich an anderer Stelle, „ist ein schmerzhaf­ter Prozeß; deshalb setzt die Fins­ternis alles daran, die­sen zu verhindern.“ Ich biete euch an, euch durch die­sen Prozeß zu führen, um dann mit euch das umzu­wandeln, was ihr Mir freiwillig gebt, weil ihr er­kannt habt: Das paßt nicht zu einem Kind Gottes!

Das ist Innere Arbeit.

Was sind es für Eigenschaften, die durch ein Bemühen und Beachten Meines Liebegebotes abgelegt und ins Positive umgewandelt werden können, ja umgewandelt werden müssen, bevor ihr wieder in die Herrlichkeit der Himmel eintreten könnt? Denkt nicht gleich und nur an große Sünden, die es zu bear­beiten gilt, obwohl diese auch dazu gehören. Viel verbreiteter sind Eigenarten und Eigenschaften, die erst dann als störend und veränderungsbedürftig erkannt werden, wenn man sie näher betrachtet. Wenn ihr bereit seid, diese weitgehend noch unbekannte oder unbeachtete Seite eures Wesens – einschließlich des Ich-bin-halt-so-Verhaltens – anzuschauen, dann Bin Ich derjenige, der euch dabei hilft. Dann Bin Ich es, der euch Mut macht und euch schützt, indem er eure Erkenntnisse so dosiert, daß ihr da­mit etwas an­fangen könnt.

Der Widersacher findet dort eine geschwächte Basis vor, wo Unzufriedenheit und Unordnung vorlie­gen, wo negativen Empfindungen und Gedanken Raum gegeben und Wissen angesammelt wird, ohne daß die Absicht vorliegt oder zumindest das Bemühen sichtbar wird, dieses Wissen auch wirklich – und nicht nur pro forma – anzuwenden. Mangelnde Demut, die sich wunderbar verstecken kann, um nicht als solche erkannt zu werden, und ein falscher Ehrgeiz sind ebenso Einfallspforten wie Fanatismus, Stolz, sich minderwertig und unwürdig zu fühlen oder ein Selbstbewußtsein an den Tag zu legen, das im Ego gegründet ist und nicht in der Erkenntnis, ein kraftvolles, strahlendes, freies und furchtloses Kind Gottes zu sein. Nicht zu vergessen die weitverbreitete Abhängigkeit von Personen und Gewohnheiten, die ihre Wurzel oft in Bequemlichkeit, Berechnung und mangelndem Mut zur Eigenständigkeit hat.

Selbst eine Trauer, die über das „normale Maß“ hinausgeht und damit ihre Ursache überwiegend in dem Bedauern des Verlustes hat, wird aus dem Unsichtbaren heraus ebenso genährt wie ständiges Ge­hetztsein, Besserwisserei, Unversöhnlichkeit und die Weigerung, sich selbst ohne Vorbehalte anzu­schauen und vieles, vieles mehr. Auch dann, wenn ihr euch nicht entschließen könnt, konsequent einen Weg zu gehen, sondern sucht und sucht und sucht; wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, wie ihr nun euer Leben anpacken sollt, sind Kräfte in Lauerstellung, die eure Unentschlossenheit zum Anlaß für ihr Einwirken nehmen.

All das kann im schlimmsten Fall dazu führen, daß ihr nicht mehr ihr selbst seid und euer Leben nicht mehr eigenbestimmt führen könnt.

Meine geliebten Söhne und Töchter, ihr werdet allein anhand dieser kurzen Ausführungen den Ein­druck gewonnen haben, daß das Thema viel zu komplex ist, um umfassend abgehandelt zu werden. Das war auch nicht Meine Absicht.

Ich habe freie Kinder geschaffen, die hineinwachsen müssen in ihre geistige Verantwortung, die die Dimensionen ihrer geistigen Möglichkeiten erkunden und erkennen lernen sollen, um dann entspre­chend zu entscheiden und zu handeln. Das ist Mein Wunsch und Mein Wille, und deshalb sage Ich euch: Nehmt euer Leben in die eigene Hand, fühlt euch verantwortlich für euer Tun und Lassen, über­laßt das „Schiff eures Lebens“ nicht anderen, gebt das Ruder nicht aus der Hand, mit einer einzigen Ausnahme: Wenn ihr Mich an Bord holt – und Ich verspreche euch: Ich komme, wenn ihr Mich ruft –, dann überlaßt Mir die Arbeit! Natürlich werde Ich euch bitten, euren Teil dazu beizutragen, daß sich euer Schiff in die neue Richtung bewegt. Doch Ich werde der Lotse sein. Für die, die es vergessen haben oder noch nicht wissen: Ich arbeite fehlerfrei!

Meine Liebe begleitet euch. Und denen, die noch ein wenig kleinmütig sind, sage Ich: „Wie nahe die Kräfte der Dunkelheit auch immer an euch herankommen: So nahe, wie Ich euch Bin, werden sie nie sein. Denn Ich Bin die Kraft, Ich Bin die Liebe in euch, in dir, dir und dir.“

Amen