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Aus technischen Gründen mußte die Offenbarung für die Internetpräsentation in Teil 1 und Teil 2 aufgeteilt werden. Die komplette Offenbarung kann jedoch über den Link "Druckversion (PDF)", rechts oben auf dieser Seite, ungeteilt angeschaut und heruntergeladen werden.

 

 


 

Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 15. Oktober 2017 - Teil 1

 

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.


 

 

Göttliche Offenbarung

Meine geliebten Söhne und Töchter, die Innere Arbeit ist das Herzstück auf dem Weg zurück in eure ewige Heimat. Darauf weise Ich euch immer wieder hin; denn ohne, daß es zu einer Veränderung eurer menschlichen Verhaltensweisen hin zum Liebevollen und Verständigen kommt, zu Toleranz und Klar­heit, werdet ihr nur mühsam vorankommen. Wenn es aber euer Wunsch ist, nach dem Ablegen eures materiellen Körpers – wofür ihr unwissend und fälschlicherweise den angstbesetzten Begriff „Tod“ ge­prägt habt – in helle und weite Bereiche zu gelangen, dann werdet ihr nicht umhinkommen, schon zu Zeiten eures Erdenlebens mit der Veredelung eurer Seele zu beginnen.

Zwar hoffen die meisten, die an Mich glauben, darauf, daß es irgendwie weitergeht, aber mangels richtiger Belehrung und auch wegen fehlender Eigeninitiative, sich selbstverantwortlich um Aufklärung und Wissen zu bemühen, bleiben die Vorstellungen von einem jenseitigen Leben in den meisten Fällen vage und sind falsch. Vor allem aber ist wenig oder gar keine Kenntnis darüber vorhanden, was der Mensch dazu beitragen kann, damit seine Seele – das ist er selbst! – später den Platz findet, den er sich insgeheim wünscht: nämlich im Licht und möglichst auf höheren Ebenen, die ein wenig schon die Him­mel ahnen lassen.

Dabei kennen die Menschen, zumindest die Christenheit, das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, das Ich ihnen als Jesus von Nazareth brachte. Man kennt es, aber man erkennt nicht seine zentrale Be­deutung. Sie ist so absolut, daß es eines anderen Gebotes nicht bedarf. Und deshalb ist auch nichts an­deres für eine geglückte Heimkehr von Bedeutung als das ernsthafte Bemühen, Mein Liebegebot in die Tat umzusetzen! Liebe – und sonst nichts!

Obwohl Mein Liebegebot in eurer Schrift als das Hauptgebot hervorgehoben ist, ist es den Gegen­satzkräften gelungen, von dieser Hauptforderung abzulenken bzw. ihre Anwendung in eurem Alltag als so schwierig darzustellen, daß sie mit menschlichen Kräften nicht bewältigt werden kann. Wobei sie nicht unrecht haben, denn eure menschlichen Kräfte allein reichen nicht aus, dem ununterbrochenen An­sturm negativer Einflüsse standzuhalten.

Aber Ich, der Ich in euch lebe, Bin sehr wohl in der Lage, die Angriffe auf eure Schwachstellen zu unterbinden und eure Schwächen in Stärken umzuwandeln.

Das weiß die Gegenseite zur Genüge; sie mußte es immer wieder erleben und erlebt es nach wie vor: Vor Mei­ner Kraft muß sie weichen!

In der Erkenntnis menschlicher Unzulänglichkeit und der gleichzeitigen Unkenntnis darüber, daß Ich die im Menschen wohnende Kraft der Veränderung, Auflösung und Erlösung Bin, entstand unter vielen anderen Auffassungen auch die, sich alleine mit seinem Glauben auf Meine Gnade verlassen zu können. Andere eurer Theologen setzten mehr auf die Überlieferung, die Tradition, auf gute Werke und auf eige­ne Lehren, die sie zu Dogmen – zu Meinem angeblichen Willen – erklärten und die unwissenden Gläu­bigen auf diese Weise knebelten und fesselten.

Darüber, wie Mein Liebegebot trotz aller Widrigkeiten und Unannehmlichkeiten im Alltag umgesetzt werden kann, wie Meine Liebekraft im Menschen wirkt, wie sehr Ich jedem entgegenkomme, der Mich ruft und der bittet, wie erkannte Charakterfehler und erkanntes Fehlverhalten mit Mir aufgelöst und in Positives umgewandelt werden können – darüber wurden Meine Kinder, außer durch ständiges Ermah­nen zur Besserung, nicht belehrt.

Wie hätte dies auch geschehen können? Kann doch nur derjenige etwas geben, der etwas hat. Und kann doch nur derjenige ein guter Führer sein, der den Weg selbst gegangen ist. Wer aber den Weg der Liebe geht, dem erschließt sich die Tiefe der ihm innewohnenden Weisheit und Wahrheit. Der braucht kein Schulterzucken als Antwort zu geben, der braucht auch keine oberflächlichen Lösungen anzubie­ten, die auf Dauer nichts fruchten werden, weil sie in der Seele, um die er kaum etwas oder nichts weiß, nichts verändern.

 

 

*

 

 

Innere Arbeit ist unter zwei Gesichtspunkten wichtig und auf Dauer unerläßlich: Zum einen im Hinblick darauf, wie sich euer künftiges Leben „drüben“ gestaltet, wenn ihr die Jahre eures Lernens auf Erden hinter euch gebracht habt; und zum anderen deshalb, weil es in Meinem Willen ist, daß sich schon im „Hier und Jetzt“ für euch viele Erleichterungen und Verbesserungen physischer und psychischer Art er­geben, Schicksalsschläge abgemildert werden oder erst gar nicht zum Tragen kommen, und Frieden und Freiheit euer täglicher Begleiter werden.

Wie ihr es richtig macht, um die Früchte eures Bemühens schon bald ernten zu können, darüber möchte Ich heute zu euch sprechen. Denn es gibt viele Vorstellungen darüber – auch viele falsche –, was ihr von eurer Seite aus tun könnt oder meint, tun zu müssen, und wie Meine Hilfe ganz konkret aussieht, wie sie wirkt, und was sie in euch bewirkt. Dazu gehört auch die Auffassung, die Innere Arbeit oder der Weg mit Mir sei ein mühsames Tun und schwer zu bewältigen.

Wahrlich, Ich sage euch, viel mühsamer wird es für jeden, der nicht damit beginnt, seine ersten Schritte zu machen. Denn es ist so, wie es in eurer Schrift steht: „Mein Joch ist sanft und Meine Last ist leicht“ gemessen an der Schwere, die euch ohne Meine Hilfe erwartet. Euer Anteil ist verschwindend gering gegenüber Meinem, den Ich aus Liebe zu euch übernehme, was Ich schon oft ausgedrückt habe mit den Worten: „Wenn ihr nur einen Schritt auf Mich zu macht, dann komme Ich euch viele Schritte entgegen.“ Was Ich von euch erbete, ist in erster Linie, daß ihr euch entscheidet. Damit ist schon viel ge­wonnen.

Einige Beispiele werden euch helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen. Weitere Beispiele aus eurem Leben, die eure eigenen Probleme, Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten betreffen, werdet ihr finden, sofern ihr danach sucht. Oft genug kennt ihr sie schon; nicht selten begleiten sie euch bereits über einen längeren Zeitraum.

Die Art und Weise, wie ihr an sie herangehen und sie mit Meiner Hilfe lösen könnt, ist im Prinzip im­mer die gleiche: Da habt ihr auf der einen Seite eure menschlichen Schwachpunkte, die alle darin wur­zeln, daß ihr im Ei­genwillen etwas tut oder unterlaßt; und auf der andere Seite Bin Ich mit dem Wirken Meiner Liebe da, wenn Ich den Wunsch eines Kindes sehe, Mir nachfolgen zu wollen.

Weil der erste Schritt zur Besserung, wie es eines eurer Sprichwörter besagt, die Selbsterkenntnis ist, setzt die Finsternis alles daran, diese zu unterdrücken. Dazu hat sie viele Möglichkeiten gefunden, die alle an eurer Schwäche ansetzen, gut dastehen zu wollen, also nicht so sein zu wollen, wie es eine ehrli­che Betrachtung ans Licht bringen würde. Daher werden von euch entsprechende Hinweise ignoriert oder verneint, oder die Schuld wird dem anderen zugeschoben, oder es werden alle möglichen, faden­scheinigen Ausreden oder Erklärungen gesucht und gefunden, um nicht die Wahrheit erkennen zu müs­sen.

Ihr könnt dieser Falle, die immer am Beginn eurer Inneren Arbeit auftaucht, aus dem Wege gehen, in­dem ihr beginnt, euch und euer Verhalten gewissermaßen neutral zu sehen, sozusagen aus einer ande­ren, höheren Perspektive heraus. Etwa so, wie Ich euch sehe. Es geht dabei nicht darum, etwas zu unterdrü­cken oder schönzureden, sondern es zu sehen, ohne es zu verurteilen. Ansonsten habt ihr kaum eine Chance, euch vorurteilsfrei anzuschauen, weil euer Ego euch einen Strich durch die Rechnung macht.

Das kleine Zauberwörtchen „noch“ kann euch dabei helfen: Ich bin noch so... Denn das besagt, daß ihr euch entschieden habt und bereits dabei seid, etwas zu verändern. So dies denn der Fall ist. Was schon ein kleiner Grund zur Freude ist – Freude, die Ich in euch hineinlege, die Ich bestärke und mit euch teile.

Wenn ihr achtsam durch den Tag geht, werdet ihr feststellen, daß euch das Gesetz der Entsprechung oder Resonanz des öfteren zur Erkenntnis führen möchte, nämlich immer dann, wenn ihr aufgrund einer kleinen oder großen Begebenheit mehr oder weniger stark emotional reagiert. Dann ist etwas in euch ins Schwingen geraten, das euch sagen möchte: „Da ist noch was in dir, das du noch nicht kennst oder nicht näher anschauen möchtest.“

Die Energie des Tages hat dir, basierend auf dem Gesetz der geistigen Anziehung, etwas präsentiert, um dich aufzufordern, dort hineinzuschauen und zu entscheiden, ob du es mit Meiner Hilfe bearbeiten, än­dern und auflösen möchtest.

Jetzt bist du gefragt – immer vorausgesetzt, du hast den Wunsch, auf deinem Heimweg Schritt für Schritt voranzukommen. Du kannst nun diese Gelegenheit nutzen oder sie verstreichen lassen. Ich stehe, bildlich gesprochen, neben dir und warte, während Ich dir Meine Liebe zustrahle und zu deiner Seele spreche:

Mein geliebtes Kind, gerade jetzt Bin Ich dir ganz, ganz nahe. Ich will dich stark machen, dich an die Liebe erinnern, die du in dir trägst. An Meine Liebe, aus der du bist, und zu der du wieder zurück möchtest. Entscheide dich, im Sinne der Liebe zu handeln. Höre nicht auf die Einflüsterungen, die dir raten, deinen Kopf durchzusetzen, deine Karten auszuspielen, im Eigenwillen zu handeln, wie du willst, weil du das Recht dazu hast. Höre auf Meine zärtliche Stimme in dir, die dich jetzt nachdenklich macht. Empfinde Meine Liebe.“

In solche und ähnliche Situationen werdet ihr ununterbrochen geführt; viele bemerkt ihr nicht, weil der Tag und eure Arbeit euch hetzen, und eure Sinne ständig beschäftigt sind. Wenn ihr Mich bittet, euch wachsamer als bisher sein zu lassen, werde Ich diese Bitte erfüllen. Die Wachsamkeit ist ohnehin eine der Grundvoraussetzungen, um überhaupt aus dem „Trott“ eures Lebens herauszukommen.

Wann immer ihr einen Anstoß erhalten und ihn auch bemerkt habt, steht der nächste Schritt an, wel­cher unterschätzt und vernachlässigt wird, obwohl er der wichtigste ist: Wie entscheidet ihr euch? Wollt ihr etwas verändern?

Viele Menschen haben viele Erkenntnisse. Sie spüren oft, daß etwas nicht stimmt, daß etwas anders laufen sollte, daß sie diese oder jene Gewohnheit ändern sollten und manches mehr. Warum aber bleibt dennoch alles so oft beim Alten? Warum verläuft das Leben oft weiterhin in den ein­gefahrenen Gleisen, in denen ihr euch ,eigentlich‘ nicht wohlfühlt? Warum werden immer wieder die gleichen Fehler ge­macht, die doch so oft schon Ärger, Sorgen oder gar Leid hervorgerufen haben?

Meine Frage an euch: Kann einer der Hauptgründe dafür sein, daß ihr keine Entscheidung getroffen habt? Oder daß es eine halbherzi­ge Entscheidung war? Oder daß nur ein so dahingesprochenes Gebet von euren Lippen kam, ohne daß das Herz mit dabei war? Weil ihr lediglich den Wunsch hattet, zwar von der Situation, den Umständen, den Folgen, den Unannehmlichkeiten oder von dem, was euch stört, frei wer­den zu wollen, nicht aber von dem, was euer Ego als „Nutzen“ daraus zieht? Das, Meine Lieben, ist zwar verständlich, würde euch aber in eurer seelischen Entwick­lung und der Festigung eures Charak­ters nicht voranbringen, weil es euch nicht dazu verhelfen würde, die Gründe für euer Verhalten näher zu betrachten.

Ich habe Meinen Kindern den freien Willen geschenkt, in den Ich niemals eingreife. Euer freier Wil­le, das heißt euer Tun oder Lassen, hat euch dorthin geführt, wo ihr jetzt steht, hat euch die Ernte berei­tet, deren Saat ihr selbst gelegt habt. Das scheint vielen eine unbarmherzige Aussage zu sein, in der sie die Liebe vermissen.

Doch wahrlich, Ich sage euch, gerade darin liegt Meine Liebe, die einen jeden dazu bringt, schließ­lich über sich selbst nachzudenken. Bei diesem Nachdenken Bin Ich dabei; sollte gar eine tiefe Gewis­senserforschung nötig sein, Bin Ich derjenige, der die Impulse gibt. Vor allem aber Bin Ich die Kraft der Liebe, die das Alte löst und das Neue aufbaut. Der einen neuen Menschen aus dir macht, der dir den Frieden zurückbringt, den du verloren hattest. Und das, ohne dir je den Spiegel deiner Schuld vorzuhal­ten.

Wenn du den Willen hast, Altes zu lösen und zu lassen, und wenn du um Hilfe bittest, stehen dir alle Kräfte der Himmel zur Verfügung, die du brauchst. „Altes zu lassen“ bedeutet auch, auf die Vorteile zu verzichten, die du aus deinem bisherigen Verhalten gezogen hast. Wenn du darüber nachdenken möch­test, werde Ich dir helfen, Antworten zu finden. Sie reichen von Machtmißbrauch und Manipulation über falsche Lust und ungezügelte Leidenschaften aller Art bis hin zu Bequemlichkeit, Trägheit, die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen für das eigene Leben und weit darüber hinaus ...

Fortsetzung siehe Teil 2