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Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 30. Dezember 2018


 

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich

 

 

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Die folgende Offenbarung wurde in einem kleinen Kreis im Rahmen einer Andacht gegeben. Bei diesen Treffen geht es darum, den sogenannten Verstorbenen durch Gebet und Aufklärung zu helfen, damit sie ihre "nachtodliche" Situation erkennen und richtig einschätzen können. Es geht nicht darum, aus Neugierde oder falsch verstandenem Helfen-Wollen heraus den Kontakt mit Seelen zu suchen. Davor sei, wie auch schon an anderer Stelle, dringend gewarnt.


Richtig verstanden ist ein solches Tun - unter den Schutz Gottes gestellt - jedoch ein Liebedienst für all die Seelen, die entweder unwissend in die jenseitigen Welten gegangen sind und nun nicht verstehen, was mit ihnen geschehen ist; oder die sich konfrontiert sehen mit der Ernte ihrer im irdischen Leben ausgebrachten Saat, und die nun in ihrer Not nicht wissen, was sie tun können, um sich aus ihren leidvollen Verstrickungen zu lösen.


Eine der Offenbarungen, die wir bei diesen Andachten als direkte Ansprache Gottes an Seine Seelenkinder empfingen, geben wir nachfolgend wieder. Sie hat die geschickt verpackten Lehren der Meister zum Thema, die die Menschen auf einen Weg führen, der sich spätestens im Jenseits als eine Sackgasse erweist. Der Artikel "Christusoffenbarung: Die Vorgehensweise der sogenannten Meister" (zu finden unter "Lesenswertes") stellt zum tieferen Verständnis eine wertvolle Ergänzung dar.

 

 

 

 

 

Meine geliebten Söhne und Töchter, zu euch spricht die Liebe, euer himmlischer Vater, der euer Le­ben ist, aus dem ihr seid, und zu dem auch ihr alle – ohne Ausnahme – heimkehren werdet.

Viele von euch sind erstaunt, schauen ungläubig und wundern sich darüber, was hier geschieht. Aber sie sind gekommen; sie sind in diesen Lichtkreis geführt worden, weil Ich sie berührt habe, weil Meine Barm­herzigkeit ihnen helfen möchte, herauszukommen aus ihrem Elend und ihrer Not.

Ihr wißt inzwischen, daß ihr euren Körper abgelegt habt und in feinstofflichen Bereichen lebt, an die ihr zuvor nicht geglaubt habt bzw. von denen ihr nichts wußtet. Aber euch ist klargeworden, daß das, was ihr früher geglaubt habt, so nicht stimmen kann. Denn ihr seid nicht „tot“, sondern ihr lebt, wenn auch unter Umständen, die ihr so ganz sicher nicht gewollt oder gewünscht habt.

Zwei Dinge sind dafür verantwortlich: Zum einen ist es ein Handeln gegen das Gesetz der Liebe ge­wesen, das viele von euch kannten, weil Ich es als Jesus von Nazareth gelehrt habe: „Liebe Gott, deinen Vater, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Zum anderen ist der Grund für euren Aufenthalt in wenig lichtrei­chen Zonen ein falscher Glaube, eine irreführende geistige Ausrichtung oder mangelndes Wis­sen.

Ich will euch dies erklären, und ihr könnt dann selbst für euch entscheiden, auf wen was zutrifft. Es hängt mit einer ganz bestimmten Vorgehensweise der dunklen Kräfte zusammen, die außer ihrer Ab­sicht, die Menschen zum Bösen zu verführen, einen weiteren Zweig ins Leben gerufen, eine zweite Li­nie oder Schiene auf­gemacht ha­ben, auf der sie seit vielen Jahrzehnten – und ganz verstärkt in den letz­ten Jahren – arbeiten.

Es geht darum, eine Ideologie den Menschen schmackhaft zu machen, die zwar in sich nicht stimmig ist, die aber neugierig macht; und welche die Leichtgläubigen und diejenigen, die Meinen Namen auf den Lippen, Mich aber noch nicht in ihren Herzen tragen, auf diese Weise dazu bringen soll, zu einem fal­schen und gefährlichen Denken und Handeln bzw. Nicht-Handeln zu kommen.

In dieser Ideologie werden zwar die Begriffe „Gott“, „Liebe“, „Jesus“ und andere mehr verwendet, weil sie den Menschen – in denen noch eine, ihnen selbst nicht bekannte Sehnsucht schlummert – ver­traut sind, aber diese Namen werden vermischt mit einem für viele Suchenden interessanten Thema der Esoterik.

In den Meister-Lehren der Gegensatzkräfte gibt es keinen Schöpfer. Ich, als der persönliche Gott und Vater Meiner Kinder – der alles, was ist, ins Leben gerufen hat, aus dem alles hervorgegangen ist –, existiere nicht. Nach dem, was sie verbreiten, sind alle Menschen und alle Seelen selbst Schöpfer, was bedingt richtig ist; was aber nur insofern stimmt, als allen Wesen Schöpfungskräfte innewohnen, die sie aber von Mir, der einen Quelle des Lebens, empfangen haben.

Die Gesamtheit all dessen, was existiert, nennen sie Gott. Um wieder bewußt zu dem „Gott“ zu wer­den, der jeder angeblich schon immer war, bedarf es nach ihren Vorgaben lediglich der Erkenntnis und der Bewußtwerdung, daß sie schon „Gott“ sind. Mehr sei nicht erforderlich: Also keine Selbsterkennt­nis, wie Ich sie lehre, und daher auch keine Veränderung, keine Innere Arbeit, keine Reue und Wieder­gutmachung, um Mir, der Liebe, wieder näherzukommen. Somit fehlt in ihren Lehren auch das Bewußt­sein für eine persönliche Schuld, die durch eine Mißachtung des Liebegesetzes entstanden ist. Damit kommen sie vielen entgegen, die durch eine falsche „Schuldlehre“ der Kirchen in ihrem inneren Verhält­nis zu Mir verunsichert oder gestört sind.

Aus all dem und vielem mehr ergibt sich zwangsläufig, daß dann auch eine Erlösung überflüssig ist – eine Erlösung, die es in ihrer Interpretation ohnehin nicht gibt.

Diese Gedanken sind weltweit für viele Menschen faszinierend, weil diese auf der einen Seite einen Gott in Seiner Strenge, wie Er in kirchlichen Auslegungen so oft vorkommt, ablehnen, und weil sie auf der anderen Seite mit ihrer Neugier und ihrem Wissen-Wollen offen sind für falsche und in die innere Leere füh­rende Lehren.

Was ist die Folge? Es geht bei dieser Art der Einflußnahme nicht darum, die Menschen direkt zum Bösen zu verführen, sondern sie auf eine falsche Fährte zu bringen, sie in eine Sackgasse zu führen, in der es keine Erkenntnis über das eigene Fehlverhalten gibt, und damit auch Reue, Wiedergutmachung und Veränderung nicht erforderlich sind. Folgt ein Mensch dieser Richtung, dann stagniert er im besten Fall; im schlimmsten Fall gerät er in völlige Abhängigkeit und eine blind und bewegungslos machende geistige Fesselung.

Für dieses intellektuelle Gemenge sind Millionen von Menschen offen, sie laufen dabei direkt in die aufgestellten Fallen. Mit solchen Überzeugungen geht eure Seele dann ins Jenseits.

Wohin geht eine solche, fehlgeleitete Seele? In lichte Zonen, in denen die Liebe waltet, in denen Ich auf sie warte? Nein, sie verbleibt im Dunkeln, sie bleibt in der Abhängigkeit derer, von denen sie ver­führt wurde, denen sie unter Umständen eine lange Zeit gefolgt ist, und denen sie unwissend ihre Ener­gie gegeben hat. Und die sie gleichzeitig daran gehindert haben, den Weg zu gehen, den Ich gelehrt habe und lehre.

So seid ihr alle aus unterschiedlichen Gründen dort, wo ihr euch zur Zeit aufhaltet. Aber jeder von euch trägt, was immer man euch gelehrt hat, Meine Liebe in sich. Ich habe euch aus Liebe geschaffen, Ich habe euch ewiges Leben gegeben, und da Ich nicht verliere, was Ich einmal geschaffen habe, werde Ich euch zu Mir zurückholen.

Spürt in Meine Worte hinein, und erkennt die Richtigkeit und Meine Liebe in ihnen. Die angebliche Wahrheit, der viele von euch gefolgt sind, hat euch dorthin gebracht, wo ihr jetzt seid. Aber eure Sehn­sucht nach Frieden und Harmonie ist nicht erloschen, sonst wäret ihr jetzt nicht hier, zusammen mit vie­len anderen, die aus dem Licht sind, die euch helfend zur Seite stehen möchten, die ihr aber noch nicht sehen könnt.

Diese Sehnsucht in euch habe Ich angesprochen und euch hierher, in dieses Licht, geführt; und Ich werde sie auch weiterhin ansprechen, bis ihr erkennt, daß ihr Kinder der Himmel seid, die den berech­tigten Wunsch nach wirklicher Freiheit in sich tragen.

Die Freiheit ist wie eine goldene Medaille. Auf ihrer Rückseite trägt sie den Aufdruck „Verantwor­tung“. Wer die Freiheit beansprucht – und ihr alle habt ein Recht darauf !–, kommt nicht umhin, die Ver­antwortung für das zu übernehmen, was er durch seinen freien Willen entscheidet und ausführt. Wären die Früchte euer Verantwortung edel und gut, aufbauend und nächstenliebend gewesen, so würdet ihr schon längst auf dem Weg ins Licht sein; ja ihr hättet das Licht vor Augen und nur den einen Wunsch, diesem Licht näherzukommen.

Schaut zurück auf euer Leben, und ihr erkennt die Wahrheit in Meinen Worten.

Heißt dies nun, daß ihr mit dieser Schuld leben müßt, noch lange oder gar für immer? Das Wort „Schuld“ wird von der Gegenseite nicht so gerne verwendet, denn es bedeutet, gegen ein Gesetz versto­ßen zu haben. Und das müßte wieder aus der Welt geschafft werden. Wer aber das Gesetz der Liebe, das die Finsternis verschweigt, nicht kennt oder nicht anerkennt, dem kann man sagen: „Tu was du willst, dich trifft nie eine Schuld.“ Damit wird das Gesetz von Ursache und Wirkung, ohne daß man dies extra betonen muß, außen vor gelassen.

Merkt ihr die Gefährlichkeit dieser Verdrehung? Im Gegensatz zu einer weltlichen Schuld oder zu der Schuld, wie ihr sie – verführt und falsch – versteht, sieht sie aus geistiger Sicht ganz anders aus. Eine Schuld besteht vor Mir und Meinem Gesetz nur so lange, bis du dein falsches Denken und Handeln erkennst, bereust und den Geschädigten, das kannst auch du selbst sein, um eine von Herzen kommende Verzeihung bittest. Damit bittest du gleichzeitig auch Mich um Verzeihung. Und „die Sache ist aus der Welt“, was nicht bedeutet, daß unter Umständen noch einiges an Wiedergutmachung zu leisten ist.

Andersherum, nämlich nur den anderen um Vergebung zu bitten – aus der Motivation heraus, damit von seinen negativen Gedanken frei zu werden –, und ohne wirkliche Selbsterkenntnis deines lieblosen Tuns zu Mir zu kommen: Das wird nicht funktionieren. Jedoch löse Ich im gleichen Augenblick deine Schuld auf – sofern deine Reue ehrlich ist, und dein Vorsatz, es künftig anders machen zu wollen, aus tiefstem Herzen kommt. Dann, Mein Kind, bist Du durch die Erkenntnis gereift, du bist gewachsen, und du hast Er­fahrungen gesammelt, auf die du bei der nächsten Gelegenheit zurückgreifen kannst.

Die Liebe kommt dir also, was immer du getan oder unterlassen hast, entgegen. Sie möchte dich frei sehen, sie möchte dich an die Hand nehmen und dich schließlich wieder in die Arme schließen. Sie war­tet nur darauf, daß die Erkenntnis in dir empordämmert: „Ja, ich habe mich falsch verhalten. Vater, es tut mir leid, bitte verzeih mir.“

Das ist der Augenblick, in dem Ich einen jeden von euch aus seinem selbst errichteten Gefängnis be­freie, ganz egal, wie dick die Mauer oder wie stark die Gitterstäbe sind. Diese Hinwendung an Mich macht deinen Weg frei, und nichts kann dich dann mehr halten. Keiner kann Anspruch auf dich erheben, wenn du dich Mir zuwendest; was immer auch man dir an Falschem und Lügenhaftem erzählt haben mag.

Ich sehe, wie sich eure Herzen geöffnet haben; wie etwas in die Freiheit drängt, wie die Aus­sicht euch real erscheint, herauszukommen aus eurer Welt, aus dem Dunkel, der Kälte und der Hoffnungslo­sigkeit. Was fehlt euch noch zu eurer Entscheidung? Was kann euch geschehen, wenn ihr Mei­nen Wor­ten glaubt, wenn ihr sagt: „Ja, es gibt Dich! Du bist das Leben, und Du bist die Freiheit. Ich ver­traue Dir, bitte hol‘ mich hier ‘raus“?

Das einzige, was euch passieren kann, ist, daß sich – meistens im selben Augenblick – alles um euch herum verändert. Was im übrigen für Meine Menschenkinder ebenso gilt, wenn sie auch nicht so direkt wie ihr die Wirkungen sofort sehen. Probiert Mich aus, Meine geliebten Söhne und Töchter! Wenn euch das, was ihr dann erlebt, weniger gefällt als euer jetziges Leben, steht es jedem frei, zurückzukehren in die Dunkelheit, in das Weh, in die Freudlosigkeit und Aussichtslosigkeit, aus der er gekommen ist. Aber Ich weiß, daß der­jenige, der diesen ersten Schritt tut, nach vorne gehen wird und die Hände seiner geis­tigen Begleiter nicht mehr loslassen möchte.

Geht für einen Moment in die Stille. Denkt über Meine Worte nach und entscheidet. Ich senke Meine Liebestrahlen ganz tief in euch hinein. Ich mache euch stark, aber Ich lasse euch gleichzeitig euren frei­en Willen. - - -

Wenn du nun bereit bist, dann – bildlich gesprochen – erhebe dich. Schau dich um, und sieh alle die vie­len Helfer, Freunde, Engel, all die lichten Wesen, die du zuvor nicht hast sehen können. Sie alle war­ten auf dich, auf jeden einzelnen. Sie strahlen euch ihre Liebe zu, und sie empfinden Freude – Meine Freude – darüber, daß du und du und du dich entschieden hast, in das Licht und in die Freiheit zu gehen.

Kommt, Meine Geliebten. Auf euch wartet ein wunderbares Abenteuer.

Amen