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Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 27. September 2019


 

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.

 

 

 

Göttliche Offenbarung

 

 

Meine Söhne und Töchter, Ich spreche mit Meinem heutigen Offenbarungswort alle Meine Menschenkinder weltweit an, also nicht nur die, welche Mein Wort mehr oder weniger regelmäßig lesen oder hören. Ich berühre alle, und bei denjenigen, bei denen es Mir aufgrund ihrer Seelenbeschaffenheit möglich ist, lege Ich dabei tief in ihr Inneres ein kleines Samenkorn. Ob es aufgeht, hängt von der bewussten oder unbewussten Bereitschaft des Einzelnen ab, Mich ernst zu nehmen und den Weg zu gehen, den Ich als Jesus von Nazareth vorausgegangen Bin.

Ihr wisst, was eine Zwickmühle ist: eine ausweglose Situation, in der man nur noch die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten hat, von denen eine so folgenschwer und verhängnisvoll ist wie die andere. In der Ewigkeit, eurer wahren Heimat, gibt es keine ausweglosen Situationen. Denn abgesehen davon, dass Ich die vollkommene Weisheit Bin, und auch eure himmlischen Geschwister über ein Potenzial verfügen, das sie in die Lage versetzt, jede Situation beherrschen zu können, kann dort nichts Bestand haben, was gegen die Liebe gerichtet ist. Es kann dort nichts entstehen oder vorherrschen, was Angst, Unsicherheit, Zweifel und Sorgen hervorruft.

Außerhalb der Himmel und erst recht auf eurer Erde sieht es anders aus. Hier bestimmt das Gesetz von Saat und Ernte den Lauf der Entwicklung, und das seit Beginn des Falls oder Engelsturzes.*) Dieses Gesetz stellt ein Element Meiner Liebe dar, das jeden, der einst – aus welchen Gründen auch immer – die Himmel verlassen hat, mit absoluter Sicherheit wieder zurückfinden lässt. Allerdings wird dies von den Menschen aufgrund ihrer Unwissenheit so nicht erkannt oder empfunden. In ihren Augen stelle Ich für die meisten, sofern sie überhaupt an Mich als ihren Schöpfer und Ursprung glauben, eine Instanz dar, die unberechenbar und ungerecht ist. Das gilt auch für viele eurer Schriftgelehrten und kirchlichen Obrigkeiten, die auf die Frage nach der anscheinenden Ungerechtigkeit in der Welt nur mit ausweichenden und unbefriedigenden Phrasen antworten können.

Dadurch, dass ihr das Gesetz von Ursache und Wirkung entweder nicht kennt, es nicht akzeptiert oder es falsch auslegt, steht ihr nicht nur vor zigtausend Fragen, sondern in eurer Hilflosigkeit und Ohnmacht auch vor einem nicht mehr zu überschauenden und nicht mehr zu bewältigenden Berg von schwerwiegenden Problemen. Euer folgenreicher Fehler ist, dass ihr das Gesetz von Saat und Ernte, sofern ihr denn darum wisst, immer nur in die Zukunft hinein interpretiert. Dabei müsste euch euer Verstand sagen, dass das, was „heute“ geschieht, ein „Gestern“ gehabt haben muss, auch wenn euch dieses Gestern nicht bewusst ist, oder ihr es nicht kennt.

Dass der Grund für eure Unwissenheit und Ungläubigkeit im Einfluss der Gegensatzkräfte zu suchen und zu finden ist, die es verstanden haben, eure religiösen Führer in ihrem Sinne zu manipulieren, habe Ich euch in vielen Offenbarungen nahegebracht.

Glaubt ihr Meinen Worten? Oder lest oder hört ihr sie nur und geht dann zur Tagesordnung über? Wenn ihr ihnen Glauben schenkt, dann muss in euch der Wunsch entstehen, auf den Weg zu finden, der euch aus dem Dilemma, in das sich die Menschheit gebracht hat, einigermaßen unbeschadet herausführt. Damit meine Ich in allererster Linie euer Heil als Seele, denn als Seele werdet ihr in die jenseitigen Bereiche gehen, die ihr sehr viel realer empfinden werdet als euer heutiges Menschsein. Doch auch eure jetzigen Lebensumstände möchte Ich gestalten, sofern ihr das zulasst, weil es Mich schmerzt, wenn Ich sehe, wie Meine Kinder leiden.

Wie ein Licht in der Dunkelheit kann euch dabei Mein Wort begleiten: Wer dem Gesetz dient, dem dient das Gesetz.

Weil die meisten Menschen nicht daran glauben oder nur abstrakte Vorstellungen davon haben, dass sie eine den Tod überdauernde Seele haben, glauben sie auch nicht an die unmittelbare Einflussnahme destruktiver, zerstörerischer Kräfte.

Doch wahrlich, Ich sage euch, sie sind sehr real, viel realer, als ihr euch das in euren größten Fantasien vorstellen könnt; sie kennen keine Skrupel, gehen äußerst geschickt vor und planen ihre Vorhaben über Zeiträume von hunderten und tausenden von Jahren und länger. Es sind Wesen aus dem Fall, die sehr wohl Gestalt und Individualität und ein riesiges Heer von Gefolgsleuten haben, die sich ihnen aus egoistischen Gründen oder weil sie versklavt worden sind, angeschlossen haben. Was ihr mit euren Sinnen wahrnehmt ist nur die Spitze des Eisbergs, das, was sich auf der Oberfläche abzeichnet. Der wahre Kampf, von dem ihr keine Ahnung habt, spielt sich mit unvorstellbaren Szenarien im Hinter- oder Untergrund ab.

Und Meine Menschenkinder, die nicht darum wissen, dass sie nur ein Spielball in dieser gefährlichen, unsichtbaren Auseinandersetzung sind, gehen – blind, unaufgeklärt oder ungläubig – immer und immer wieder in die aufgestellten Fallen. Dabei erleiden sie nicht nur Schaden, der oft spät oder zu spät bemerkt wird, sie laden auch Schuld auf sich; denn sie stellen sich, ohne dass sie es wissen, mit jeder gegen Mein Liebegesetz gerichteten Handlung unter das Gesetz von Saat und Ernte.

Damit meine Ich nicht die menschlichen Unzulänglichkeiten, mit denen auch diejenigen zu kämpfen haben, die sich täglich bemühen, die Liebe zu leben. Ich meine die gravierenden Verstöße gegen das Gebot der Nächstenliebe, die aus egoistischen Gründen erfolgen mit dem Ziel, sich auf Kosten des Schwächeren – wozu auch eure Erde, die Natur gehört – Vorteile zu verschaffen und die eigene Position zu stärken.

Und die Seite der Waage, in der sich ununterbrochen mehr und mehr Gegensätzliches auftürmt, wird schwerer und schwerer und neigt sich ihrem tiefsten Punkt entgegen. Das Gegengewicht, das Ich als Jesus von Nazareth mit Meiner Lehre brachte, nämlich die im Alltag praktizierte Liebe, wurde von den wenigsten in die andere Waagschale gelegt. Es hätte als einziges Mittel den Niedergang stoppen können …

Deshalb Bin Ich in die Welt gekommen.

Dort, wo Liebe fließt, ist Wachstum, gesundes geistiges und seelisches Wachstum, das auf positive Weise auch in den Lebensbedingungen Meiner Menschenkinder zum Ausdruck kommt. Bedient euch des Umkehrschlusses, der ein Teil der Herzenslogik ist: Wo wenig Liebe fließt, ist im günstigsten Fall Stillstand. Wo keine Liebe fließt, macht sich Zerstörung breit. Was von den Gegensatzkräften, denen man in diesem Falle dient, beabsichtigt ist.

 

 

*

 

 

So mancher von euch wird überrascht bis schockiert sein über Meine ernsten Worte, möchte er Mich doch viel lieber als den erleben, der von Liebe spricht, der Mut macht und Lösungen aufzeigt. Dies tue Ich seit zweitausend Jahren, und wenn du Mich suchst und wirklich finden willst, dann wirst du Mich, Mein geliebtes Kind, als die bedingungslose Liebe erkennen und erleben. Und so werden auch diese Meine Worte nicht nur darin bestehen, euch das kritische Ausmaß eurer Lage vor Augen zu führen, in die ihr euch gebracht habt bzw. habt bringen lassen.

Denn Ich wäre ein schlechter Vater, würde Mir nicht euer Wohl am Herzen liegen. Deshalb setze Ich alles daran, Meine Kinder aufwachen zu lassen; was Mir am ehesten bei denen möglich sein wird, denen die Liebe zu Mir, ihrem Nächsten und zu sich selbst wichtig ist, auch und besonders unter Beachtung ihres Seelenheils. So können sie, falls das ihr freier Wille ist, ihre eigenen Schlussfolgerungen aus eurem Ist-Zustand ziehen und vielleicht auch nötige Entscheidungen treffen.

Eure falschen Vorstellungen über das Gesetz von Ursache und Wirkung haben nicht nur dazu geführt, dass ihr die Folgen eines lieblosen Handelns nicht bedenkt; ihr wisst auch nicht, wie Mein Gesetz arbeitet, was für euer Tun und Lassen mindestens ebenso „gefährlich“ ist wie der Verstoß gegen das Liebegebot selbst.

Das Karmagesetz, wie ihr es auch nennt, wurde erforderlich durch den Fall und ist damit Teil Meiner Heimführung all derer, die die Himmel verlassen haben. Für eine erfolgreiche Heimkehr und den Wiedereintritt in die ewige Heimat ist das Freiwerden von jeglicher Verschuldung, die eine Verschattung oder Belastung der Seele darstellt, Voraussetzung. Denn da Gleiches wiederum nur Gleiches anzieht, kann im Lichte der Ewigkeit nur existieren, was Licht und Vollkommenheit in sich trägt.

Aufgrund des freien Willens eines jeden Geschöpfes setzt dies die Erkenntnis des eigenen, falschen Handelns, die Reue und Wiedergutmachung voraus. Die Konfrontation mit der Ernte der zuvor im Eigenwillen ausgebrachten Saat ist das Mittel – ein Aspekt Meiner Liebe –, das Mein Kind früher oder später zur Einsicht und Umkehr bringt. Eine Alternative besteht ohnehin nicht, da Ich in seinen freien Willen niemals eingreife. Das selbstverursachte Weh und Leid wird, sofern die Schuld beim Hinübergang in die jenseitigen Welten noch ganz oder teilweise besteht, in den Seelenbereichen weitaus schlimmer empfunden als entsprechende Auswirkungen auf der Erde.

Mit Mir persönlich, wie man euch dies fälschlicherweise lehrt, hat dies alles nichts zu tun. Es stellt also auch keine Strafe Meinerseits dar: Mein Gesetz wird wirksam, absolut gerecht abgestimmt auf die Schwere des Vergehens und die Absicht des Verursachers. Dass Ich jeden Heimkehrwilligen in einem von euch nicht für möglich gehaltenen Maße unterstütze, indem Ich vergebe und all seine Bemühungen mit Meiner Liebekraft begleite, habe Ich euch in zahlreichen Offenbarungen gesagt. Dies werde Ich daher an dieser Stelle nicht vertiefen.

Alles ist Energie; es gibt nichts anderes, auch wenn sie sich in eurer Welt in unterschiedlichen Formen darstellt. Energie aber kann nicht vernichtet werden. Sie kann lediglich umgewandelt werden, und zwar sowohl in niederschwingende Energie, wie es beim Fall geschah, als auch in höherschwingende, wenn die Erkenntnis des eigenen Fehlverhaltens vorhanden ist, und die anschließende Umkehr erfolgt.

Alles, was jemals an negativer Energie erzeugt wurde, existiert also noch, sofern die zuvor genannten Voraussetzungen für ihre Umwandlung nicht gegeben sind. Der Wichtigkeit wegen, und weil es euch zu einem besseren Verstehen eurer allgemeinen, irdischen Situation – aber auch eurer persönlichen – verhelfen kann, noch einmal:

Was nicht als falsch erkannt und nicht bereinigt wurde, schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Menschheit. Es wird schwerer und schwerer und senkt sich tiefer mit jeder weiteren Handlung, die gegen Mein Gebot der Nächstenliebe gerichtet ist.

Alles, für das der Geschädigte nicht von Herzen um Vergebung gebeten wurde; alles, was ihm zugefügt wurde an Verlusten, Schaden, Schmerzen, Leid, Unfreiheit und vielem mehr, und was noch nicht durch eine wie auch immer geartete Entschädigung ausgeglichen wurde, harrt darauf, als Wirkung auszufließen. Die sogenannte Karenzzeit läuft ab.

Dies gilt nicht nur für die letzten Jahrhunderte; es gilt weit darüber hinaus, und zwar weiter, als ihr in eurer Geschichte zurückdenken könnt. Energien lösen sich ja nicht von alleine in Nichts auf, nur weil die Zeit darüber hinweggegangen ist. Im Geistigen gibt es den Begriff „Zeit“, wie ihr ihn kennt, nicht.

Alles ist präsent, das Gute wie das Böse. Am Beispiel des Falls könnt ihr die Wahrheit in Meinen Worten erkennen: Würde die Zeit einfach so die Wunden heilen, dann wäre der Fall schon längst Vergangenheit und die himmlische Einheit schon längst wieder hergestellt.

Das ehrliche Bemühen vieler Meiner Kinder, ihre Gebete und ihre Absage an den Zeitgeist, so manches nicht mehr in dem Maße zu leben wie in der Vergangenheit, haben dafür gesorgt, dass nicht schon früher der Punkt erreicht war, an dem die Welt heute steht. Ist die dadurch gewonnene Zeitspanne genutzt worden – in erster Linie von den Regierungen eurer Länder, in geringerem Maße aber auch vom Einzelnen –, um eine Umkehr, zumindest aber ein Innehalten auf dem eingeschlagenen Weg einzuleiten? Gebt euch, wenn auch schweren Herzens, eine ungeschminkte Antwort darauf selbst.

Als Jesus von Nazareth Bin Ich in die Welt gekommen um zu erlösen. Dies ist auf Golgatha geschehen, aber nicht in dem Sinne, wie es eure kirchlichen Obrigkeiten lehren. Ich habe nicht pauschal alles umgewandelt und erlöst, was die Menschheit an Schuld auf sich geladen hat; da würde das Element der Selbsterkenntnis fehlen. Ich habe euch erlöst, indem Ich, bildlich gesprochen, die Himmel wieder aufgeschlossen habe, so dass seitdem jeder Willige wieder die Möglichkeit hat, aus freien Stücken heimzukehren.

Ein Großteil Meiner gefallenen Kinder hat diese ausgestreckte Hand nicht ergriffen.

 

 

*

 

 

Vielleicht fragen sich viele von euch, was denn so Schlimmes in den letzten Jahren und Jahrzehnten und darüber hinaus in der Geschichte der Menschheit geschehen ist, das nun solch fatale Folgen nach sich zieht. Ich möchte euch ein wenig sensibilisieren dafür, was es bedeutet, den eigenen Vorteil im Auge zu haben und den eigenen Willen durchzusetzen, notfalls mit Gewalt, und damit gegen Mein Liebegebot zu verstoßen. Denn ihr seid euch über die Art und auch das Ausmaß der über lange Zeiträume gesetzten Ursachen kaum im Klaren. Das macht es für euch schwierig, eure Situation richtig einzuschätzen.

Sind die Völker, die im Verlaufe eurer älteren, aber auch eurer jüngeren Geschichte überfallen, vereinnahmt und geknechtet wurden, entschädigt und in die Freiheit entlassen worden? Wenn nicht, dann warten die Wirkungen noch darauf auszufließen, sofern das nicht in der Vergangenheit durch gewaltsame Gegenmaßnahmen, Naturkatastrophen, Seuchen, Hungersnöte, Wirtschaftskrisen und anderes mehr schon teilweise geschehen ist. Oder haltet ihr diese und ähnliche Geschehnisse für Zufall? Oder – vielleicht immer noch – für eine Strafe Gottes?

Das Gleiche gilt für die Kreuzzüge mit ihren Millionen Toten; für die Folterung und Verbrennung sogenannter „Hexen“ einschließlich der Ketzer; für die Unterwerfung und Versklavung Meiner schwarzen Kinder in Afrika, Meiner roten Kinder in Amerika und für die Unterdrückung Meiner gelben Kinder in Asien; für die Vereinnahmung von schwächeren und noch nicht so weit entwickelten Minderheiten und die Ausbeutung ihrer Länder; für die falschen kirchlichen Lehren, die Meine Liebe-Lehre ad absurdum führen und heute immer noch Millionen von Menschen unfrei und ängstlich machen durch die Androhung ewiger Höllenstrafen; für die unfairen Rechtsprechungen, die in dem Machterhalt von Diktatoren ihre Wurzeln haben und Unzähliges mehr.

Die Liste der Verfehlungen, die alle auf Machtansprüche und Vorteilsnahme zurückzuführen sind, ließe sich beliebig erweitern. Mir geht es darum, euer Bewusstsein zu schärfen für so vieles, über das ihr vorschnell hinwegseht, weil ihr es nicht als ein Verhalten erkennt, das nicht dem Sinne Meines Liebegebotes entspricht.

Wer nicht so weit in die Vergangenheit zurückgehen möchte, mag sich Folgendes überlegen:

Selbst wenn die Menschheit in Einigkeit beschließen würde – was nicht nur schwer vorstellbar ist, sondern auch nicht geschehen wird –, nicht mehr über den heutigen Status quo ihres zerstörerischen und egoistischen Verhaltens hinauszugehen, also künftig nicht mehr als bisher ihrem Planeten und sich selbst zu schaden, was glaubt ihr:

Würde sich dadurch in einem überschaubaren Zeitrahmen alles wieder normalisieren, was zum Beispiel die Verschmutzung eurer Meere, die Erwärmung eures Klimas, das Aussterben vieler Pflanzen und Tiere, den Rückgang der so lebenswichtigen Insekten und Vögel, die geschundenen und vergifteten Böden, die äußerst gefährliche Abhängigkeit durch weltweite wirtschaftliche Verflechtungen und unendlich vieles mehr betrifft?

Werden die Reichen freiwillig die Schere schließen, die zwischen ihrer Welt und der Welt der Armen und Ärmsten auseinanderklafft? Werden politische Führer und das hinter ihnen stehende Volk ihren Anspruch zurücknehmen, größer und wichtiger zu sein als die anderen, obwohl doch Mein Gebot genau das Gegenteil aussagt? Werdet ihr noch in ausreichendem Maße eure Lebens-Mittel herstellen können, ohne auf Chemie und künstliche Zusatzstoffe zurückgreifen zu müssen? Wieviel Zeit braucht es, bis die „grünen Lungen“ eurer Erde wieder atmen können, weil es wieder genügend gesunde Wälder gibt? Wie wollt ihr ein weiteres Ansteigen des Meeresspiegels verhindern? Und, und, und ….

An nur einem Beispiel von vielen kann euch aufgezeigt werden, wie das Gesetz von Ursache und Wirkung arbeitet; manchmal erst über Jahrzehnte, Jahrhunderte oder auch länger hinweg, aber immer fehlerfrei. Dass die Menschheit die Fehlerfreiheit dieses Prinzips nicht erkennt, liegt an ihrer Unwissenheit und vielfach auch an der mangelnden Bereitschaft einer ehrlichen Gewissenserforschung.

Ich spreche von der Flüchtlingswelle, die hauptsächlich die europäischen Länder seit Jahren überrollt, deren Ende noch nicht abzusehen ist, die euch mehr als erwartet – und erst recht mehr als erwünscht – fordert, und die als eine Art Völkerwanderung alles vermischen wird, auch eure Kulturen und eure Wertevorstellungen.

Haltet ihr den nicht enden wollenden Zustrom eurer Brüder und Schwestern aus der südlichen Hemisphäre für Zufall, der zudem eine strenge und kompromisslose Religion in eure Gesellschaft bringt? Fällt es euch schwer, dahinter das Wirken von Saat und Ernte zu erkennen? Ruft euch ins Gedächtnis, wie die weiße Rasse in ihrem Überheblichkeitswahn und ihrer ungezügelten Gier der schwarzen Rasse gegenübergetreten und damit für die Armut und die politische Instabilität in diesen Ländern mitverantwortlich ist. Ein Verhalten im Sinne christlicher Nächstenliebe – und das Abendland beruft sich bei jeder Gelegenheit auf seinen christlichen Hintergrund und trägt oft und gerne den Namen „Gott“ im Mund – wäre ein anderes gewesen.

Ich lehrte die Menschen, ihren Nächsten zu achten und ihn zu lieben, was bedeutet: ihm zu helfen, ihn zu unterstützen, ihn durch das vorgelebte Vorbild zu belehren. Das ist das Gegenteil von dem, was geschehen ist. Denn sobald der „weiße, zivilisierte“ Mann einen Vorteil witterte, war Mein Gesetz der Liebe vergessen. So war es relativ leicht, Völker zu unterjochen, die dem Wissen, der Aggression und der Raffinesse ihrer Eroberer und Besetzer nichts entgegenzusetzen hatten.

Eine gelebte Liebe, die dem noch nicht so weit entwickelten Nächsten gilt, hätte diesen unterstützt. Sie hätte ihn dort abgeholt, wo er steht und hätte ihm uneigennützig gedient. Und sie hätte ihre Freude und positive Energie gezogen aus den inneren und äußeren Fortschritten, die der Nächste macht. Das ist selbstlose Liebe.

Das war Meine Lehre. Sie ist in höchstem Maße missachtet worden. Jetzt, Jahrzehnte und Jahrhunderte später, wird durch das Prinzip von Ursache und Wirkung die Rechnung vorgelegt. Jetzt ist, wie ihr sagt, „Zahltag“; zumindest ist er eingeläutet. Und das ist mehr als nur angekündigt, denn angekündigt bedeutet 5 vor 12.

Das alles und noch weitaus mehr umfasst Mein Gesetz.

 

 

*

 

 

Die Vorgehensweise der dunklen, zerstörerischen Kräfte, die auf die Energien angewiesen sind, die aus Angst, Chaos, Neid, Gewalt und vielem mehr geboren werden, ist seit ewig langer Zeit immer die gleiche: Sie suchen und finden weltweit unzählige Menschen, deren Verhalten auf Macht, Ehrgeiz, Sein- und Habenwollen und anderen negativen Charaktereigenschaften gegründet ist. Sie inspirieren diese Menschen gezielt und bereiten ihnen ohne deren Wissen Wege, die ihnen Vorteile im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben und oft auch Ruhm, Ehre und Reichtum verschaffen. Davon ist keiner eurer Lebensbereiche ausgeschlossen, die Technik ebensowenig wie die Medizin, die Ernährung, die Unterhaltung, die Industrie mit ihren unzähligen Zweigen und viele mehr.

Dies geschieht zu Beginn in der Regel durch kleine Schritte, die kaum merklich von den Geboten der Gottes- und Nächstenliebe abweichen und schon allein dadurch nicht als falsch erkannt werden. Mit zunehmendem Erfolg wird der so ohne sein Wissen Verführte mehr und mehr abhängig, seine Maßnahmen und Methoden werden egoistischer und rücksichtsloser; schließlich scheinen ihm ja die ertragreichen Ergebnisse seines Tuns ein Beleg dafür zu sein, dass er alles richtig macht. Die feinen Antennen seines Gewissens stumpfen auf diese Weise mehr und mehr ab.

Wollen andere mithalten, so sehen sie sich gezwungen, gleiche oder ähnliche Methoden anzuwenden, weil sie ansonsten ins Hintertreffen geraten. So schleichen sich auch bei vielen, die im Grunde guten Willens sind und – um nur ein Beispiel zu nennen – die Schöpfung erhalten wollen, kaum bemerkt Handlungsweisen ein, die sie zuvor nicht praktiziert haben. Werte wie Rücksichtnahme, Ehrlichkeit und Fairness bleiben dabei nicht selten auf der Strecke. Wer diese Richtung nicht einschlagen möchte, der läuft Gefahr, abgehängt zu werden und Nachteile zu erleiden. Schließlich geht es inzwischen oft ums nackte Überleben.

Ob ihr die Wahrheit in Meinen Worten erkennt, ist nicht so sehr eine Frage der Intelligenz, sondern der Interessenslage.

Meine aufklärenden Worte sollen euch die Raffinesse verdeutlichen, die von den Allerwenigsten erkannt wird, weil sie meistens unter dem Deckmantel des Fortschritts, der Arbeitserleichterung, des Wohlstands oder der kurzweiligen Unterhaltung versteckt wird. Längerfristig aber führt sie Schritt für Schritt in eine vielfach tödliche Abhängigkeit und außerdem zu einem Verhalten, dessen Ungesetzmäßigkeit, geistig betrachtet, nicht erkannt wird. Werden die Folgen schließlich doch bemerkt – und in einem Teil der Menschheit dämmert diese Erkenntnis hoch –, dann sind die Verstrickungen in und durch das falsche Verhalten oft schon so weit fortgeschritten, dass eine Umkehr nur noch schwer oder gar nicht mehr möglich ist. Vielfach bleibt nur noch die Wahl zwischen zwei Übeln oder die Inkaufnahme gravierender Beeinträchtigungen.

Die Zwickmühle gibt sich zu erkennen!

Meine Menschenkinder haben sich in eine Situation gebracht oder richtiger, sie haben sich durch die Nichtbeachtung Meiner universellen Gesetze in eine Situation bringen lassen, in der sie ihre Hilfslosigkeit erkennen müssen, weil sie keine Lösungen parat haben für das, was sich am Horizont abzeichnet. Sie sind es gewohnt, ohne Mich, dafür im Eigenwillen und den eigenen Vorstellungen entsprechend nach Mitteln zu suchen und Wege einzuschlagen, um selbstverursachte Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen bzw. in eine andere Ecke des Chaos zu verschieben. Dabei wird nicht selten der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben, was heißt: ein Übel wird durch ein anderes bekämpft oder ersetzt.

Nun muss auch der größte Optimist erkennen, dass man trotz aller Trickserei und Cleverness an einem Punkt ankommen kann, der sich als Sackgasse erweist – und dass Meine Gesetze nicht auszuhebeln sind.

 

 

*

 

 

„Und nun?“, werdet ihr euch fragen. Es ist 5 nach 12, habe Ich euch einmal gesagt. Ich wiederhole diese Aussage. Was Ich damit ausdrücken will ist, dass ihr die Zeiger nicht mehr zurückdrehen und auch die Uhr nicht anhalten könnt. Es bedeutet nicht, dass nun schon gleich alles dem totalen Untergang geweiht ist. Deshalb male Ich auch kein Schreckensszenario an die Wand, das nur Angst, Sorge und Panik hervorrufen würde. Doch eure Situation verbietet es andererseits aber auch, die sich – bildhaft ausgedrückt – abzeichnenden Stürme und Gewitterwolken zu ignorieren, die mit Sicherheit zum Teil verheerende Wirkungen hinterlassen werden.

Viele Meiner Kinder werden trotz besseren Wissens ohnehin so tun, als sei alles in Ordnung. Sie werden verstärkt die Oberflächlichkeiten des Lebens genießen und sich betäuben mit der Vorstellung, dass sich schon wieder alles einrenken wird. Täuscht euch nicht, Meine Geliebten.

Starrt aber auch nicht wie das Kaninchen auf die Schlange, hilf- und bewegungslos. Dafür gibt es keinen Grund. Wenn sich auch nicht mehr für alles eine Lösung im Äußeren wird finden lassen, so Bin doch Ich derjenige, der – wie schon zu Anfang gesagt – keine ausweglosen Situationen, keine Zwickmühlen kennt. Nur unterscheiden sich Meine Lösungen sehr oft gravierend von euren Vorstellungen.

Ich erinnere euch daran, dass Ich die Liebe Bin! Und dass es keine größere Sicherheit gibt als die, in und mit Mir zu leben. Ist das für den einen oder anderen zu leicht dahingesagt? Ist es zu schwer, um in die Tat umgesetzt zu werden? Gewiss, es setzt Vertrauen in Meine Führung voraus, das Hineinlegen deines menschlichen Willens in Meinen göttlichen Willen. Das wird dir leichterfallen, wenn du auf Erfahrungen zurückgreifen kannst, die du bereits mit Mir gemacht hast.

Wenn sie noch nicht so zahlreich sind, hindert dich dennoch nichts daran, jetzt – noch heute – in deinem Inneren zu Mir zu kommen und mit Mir all das zu besprechen, was du auf dem Herzen hast. Betrachte dein Leben, schau dir deine Vergangenheit an und dein Denken und Handeln in der Gegenwart. Und dann habe den Mut, dort etwas zu korrigieren, wo es nötig ist.

Lass dich dabei aber nicht von dem Gedanken leiten, dir nur deshalb einen „göttlichen Schutz“ zulegen zu wollen oder zu müssen, damit das Schiff deines Lebens möglichst lange und unbeschadet die hoch und höher gehenden Wellen meistert. Sei dir bewusst, dass dein irdisches Leben für das, was es zu lernen gibt, eine wichtige Notwendigkeit ist; dass aber dein Ziel irgendwo anders liegt: bei Mir!

Dieses Ziel erreichst du umso sicherer, wenn du Mich als den Lotsen an Bord nimmst, was bedeutet: Achte auf dich, auf deinen Tag, auf die Aufgaben, die er dir stellt. Und dann entscheide dich dafür, immer mehr dem Gebot der Liebe zu folgen. So brauchst du noch nicht einmal mehr um Schutz oder sicheres Geleit zu bitten; denn Ich, dein Vater, weiß, was du benötigst, und was das Beste ist für das Heil deiner Seele und deines Leibes.

Dann gehst du aufrecht und mutig durch alles, was kommen wird, und du wirst die befreiende Erfahrung machen, dass überall dort, wo die Liebe fließt, Wachstum, Sorglosigkeit und Zuversicht sind.

Amen

 

 

*) siehe Offenbarung vom 10. 9. 2019