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Aus dem Buch „Einführung in das Buch des Wahren Lebens‟ haben wir eine Anzahl von Ausschnitten aus der Vielzahl der empfangenen Offenbarungen veröffentlicht; weitere werden folgen. Das Buch wird herausgegeben von der UNICON-Stiftung, 88709 Meersburg. Es kann dort kostenlos bezogen werden: Tel. 07532/808162 oder info@unicon-stiftung.de

Bitte lesen Sie des besseren Verständnisses wegen zuvor die kleine Einführung, die die Geschichte der Göttlichen Offenbarungen von Mexiko kurz umreißt.

 

 

Teil I

 

 

Gott und das Ziel der Schöpfung

Warum hat Gott die Schöpfung gemacht?

 

Bevor es Welten gab, bevor alle Kreatur und die Materie zum Leben erstanden, existierte bereits Mein Göttlicher Geist. Doch als All-Einheit fühlte Ich in Mir eine unermeßliche Leere, denn Ich war wie ein König ohne Untertanen, wie ein Meister ohne Schüler. Aus die­sem Grunde faßte Ich den Plan, Mir ähnliche Wesen zu erschaffen, denen Ich Mein ganzes Leben widmen würde, die Ich so tief und innig lieben würde, daß Ich ‒ wenn der Zeitpunkt dafür gekommen wäre ‒ nicht zögern würde, ihnen am Kreuze Mein Blut zu opfern. (24,1)

 

 

Die geistige und die materielle Schöpfung

Gott und die Schöpfung

 

Ich bin die Essenz alles Geschaffenen. Alles lebt durch Meine unendliche Macht. Ich bin in jedem Körper und in jeder Form. Ich bin in jedem von euch, aber ihr müßt euch zubereiten und empfindsam machen, damit ihr Mich fühlen und entdecken könnt. (19, 38)

 

Die Liebe ist die Essenz Gottes. Aus dieser Kraft schöpfen alle Wesen, um zu leben; aus ihr entsprang das Leben und die ganze Schöpfung. Die Liebe ist der Ursprung und das Ziel in der Bestimmung all dessen, was vom Vater geschaffen wurde. (18, 33)

 

Meine universelle Gegenwart erfüllt alles, an keinem Ort oder Lebensraum des Universums gibt es eine Leere, alles ist von Mir durchdrungen. (21, 24)


 

Die geistige und die materielle Schöpfung

Christus

 

Christus ist die höchste Manifestation der Göttlichen Liebe, ist das Licht, welches in den Regionen des Geistes das Leben ist; das Licht, das die Finsternis durchbricht und vor jedem geistigen Blick die Wahrheit aufdeckt, die Geheimnisse auflöst, die Tür öffnet und den Weg zur Weisheit, Ewigkeit und Vollkommenheit der Seelen zeigt. (19, 58)

 

 

Die Erschaffung der Geistwesen

Der Grund für die Erschaffung ‒ Gottes Gaben an Seine Geschöpfe

 

Der Grund für eure Erschaffung war die Liebe, die Göttliche Sehnsucht, Meine Macht mit jemandem zu teilen; und der Grund dafür, daß Ich euch mit Willensfreiheit ausgestattet habe, war gleichfalls die Liebe. Ich wollte Mich von Meinen Kindern geliebt fühlen ‒ nicht durch Gesetz bedingt, sondern aus einem spontanen Gefühl heraus, das frei aus eurer Seele hervorbrechen sollte. (24, 7) 

 

Ihr wurdet erschaffen, und in jenem Augenblick nahm euer Geist Leben vom Allmächtigen, das so viele Eigenschaften in sich trug, wie für euch notwendig waren, um eine schwierige Aufgabe in der Ewigkeit zu erfüllen. (24, 22)

 

Der Mensch! Er ist Mein Ebenbild, weil er Intelligenz, Leben, Bewußtsein, Wille ist, weil er etwas von all Meinen Eigenschaften besitzt und sein Geist der Ewigkeit angehört. (4, 61)

 

Ich habe euch die Gabe der Willensfreiheit gewährt und euch mit dem Gewissen ausgestattet. Das erstere, damit ihr euch im Rahmen Meiner Gesetze frei entwickelt, und das zweite, damit ihr das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht, damit es euch als vollkommener Richter sagt, wann ihr Mein Gesetz erfüllt oder dagegen verstoßt. (24, 24)

 

 

Die Erschaffung der Geistwesen

Der Geist

 

Ich gab euch Geist, damit er sich immer danach sehnen sollte, sich zum Lichtvollen und Reinen zu erheben. (24, 11)

 

Der Geist ist es, der die Geistseele zu einem höheren Leben über der Materie und ihren Leidenschaften emporhebt. Die Vergeistigung wird euch die große Liebe Gottes fühlen lassen, wenn es euch gelingt, sie zu verwirklichen. (24, 62)

 

 

Die Gesetze Gottes

Die ewigen Gesetze

 

Meine Gesetze sind von Liebe geprägt, und da sie von Meiner Göttlichkeit stammen, sind sie unveränderlich und ewig, während die euren vergänglich und zuweilen grausam und eigensüchtig sind. (49, 38)

 

Mein ganzes Gesetz ist in zwei Geboten zusammengefasst: der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten. Dies ist der Weg. (31, 67)

 

 

Die Gesetze Gottes

Die immanente Kenntnis der Gesetze

 

Wahrlich, Ich sage euch, in keiner Epoche des menschlichen Lebens hat dem Menschen die Kenntnis Meines Gesetzes gefehlt; denn von dem Göttlichen Funken, welcher sein Geist ist, hat ihm nie ein Lichtstrahl in seiner Seele, eine Eingebung in seinem Verstand, oder eine Ahnung in seinem Herzen gefehlt. (30, 36)

 

Auch das geistige Leben wird von Gesetzen regiert, und wenn ihr euch von ihnen entfernt, fühlt ihr sehr bald die schmerzlichen Folgen jenes Ungehorsams. (31, 69)

 

 

Der Mensch auf der Erde

Die Erde als ein Geschenk

 

Zuerst existierte das Geistige Leben, zuerst gab es die Geistwesen, und danach erst die materielle Natur. (24, 14)

 

Ich habe euch die Erde gegeben, damit ihr sie alle gleichermaßen besitzt, damit ihr in Frieden lebt und sie als zeitweiliges Heim verwendet, in welchem ihr eure Fähigkeiten entfaltet und eure Geistseele vorbereitet, um zu ihrer neuen Heimstatt aufzusteigen. (29, 36)

 

 

Der Mensch auf der Erde

Seine Situation auf der Erde

 

Zu allen Zeiten, von Anfang an, haben sich die Menschen gefragt: Wer bin ich? Wem verdanke ich das Leben? Weshalb existiere ich? Wozu bin ich hierher gekommen, und wohin gehe ich? (45, 3)

 

Wahrlich, Ich sage euch, es gibt kein einziges Geistwesen, welches auf die Welt gekommen ist, ohne daß es zuvor im Jenseits existiert hat. (30, 23)

 

 

Die Zweite Zeit, Jesus Christus

Wer war Jesus Christus?

 

In der „Zweiten Zeit‟ [als „Erste Zeit‟ wird in den Offenbarungen das Wirken Mose bezeichnet] wurde dieser Christus, der mit Gott eins ist, auf Erden Mensch in dem gesegneten Körper Jesu und wurde so der Sohn Gottes, doch nur hinsichtlich seines Menschseins. Denn Ich sage euch noch einmal, daß nur ein einziger Gott existiert. (11, 7)

 

Der Mensch Jesus wurde geboren, lebte und starb; doch was Christus anbelangt: Er wurde nicht geboren, noch wuchs Er in der Welt auf, noch starb Er, denn Er ist die Stimme der Liebe, der Geist der Liebe, das Göttliche Wort, der Ausdruck der Weisheit des Schöpfers, welcher immerdar im Vater gewesen ist. (11, 12)

 

 

Die Zweite Zeit, Jesus Christus

Wirken, Lehren, Offenbarungen

 

Christus, der Gesalbte, zeigte euch den Weg mit den Worten: „Liebet einander‟. Könnt ihr euch die Tragweite dieses erhabenen Gebotes vorstellen? Das ganze Leben der Menschen würde verwandelt werden, wenn ihr nach dieser Lehre leben würdet. (36, 17)

 

Was war die Offenbarung, die Jesus der Menschheit brachte? Seine unendliche Liebe, Seine Göttliche Weisheit, Seine Barmherzigkeit ohne Grenzen und Seine Macht. (13, 10)

 

In Meiner Offenbarung durch Jesus kündigte Ich euch das Kommen des Heiligen Geistes an. (1, 40)

 

 

Die Entwicklung des Christentums

Kirchen, Religionen

 

Die christliche Religion, die ihr heutzutage kennt, ist nicht einmal ein Abglanz der Lehre, die Meine Apostel ausübten und lehrten! (13, 61)

 

Die Christenheit teilte sich in Glaubensgruppierungen auf, die sich untereinander nicht lieben, die ihre Brüder durch falsche Urteile demütigen, verachten und bedrohen. Ich sage euch, es sind Christen ohne Liebe, deswegen sind sie keine Christen, denn Christus ist Liebe. (15, 3)

 

So sehe Ich alle Kirchen, alle Religionsgemeinschaften, alle Sekten, die die Menschen auf der ganzen Erde geschaffen haben. Sie sind durchdrungen von Materialismus, von Fanatismus und Abgötterei, von Geheimniskrämerei, Betrug und Entweihungen. (14, 83)

 


Inspiration und Offenbarung durch Gott

Unterweisungen, Offenbarungen

 

Zu allen Zeiten habe Ich Mich dem Menschen in schlichter Weise offenbart, damit er Mich verstehen könnte, immer habe Ich es im Fassungsbereich eures Verstandesvermögens und eures Herzens getan. (23, 41)

 

Erscheint es euch unmöglich oder zumindest seltsam, daß Gott Sich den Menschen geistig kundtut …? Wollt ihr etwa, daß eure Erkenntnis stehen bleibt und der Vater euch niemals mehr als das offenbart, was Er euch bereits offenbart hat? (23, 53)

 

 

Die Dritte Zeit und ihre Offenbarungen

Das Neue Zeitalter

 

Die „Dritte Zeit‟ ist für die Menschheit voll und ganz angebrochen. Es sind etwa 2000 Jahre vergangen, seit Ich euch Mein Wort gegeben habe; doch jene Lehre ist trotz der verstrichenen Zeit noch nicht von der ganzen Menschheit erkannt worden. Ich sehe keine Einigkeit unter den Menschen, Ich sehe unter ihnen nicht denselben Glauben, dieselbe Erhebung und Erkenntnis, und daher komme Ich als Heiliger Geist, um sie in Mir zu vereinen, um sie mit  Meiner Lehre der Wahrheit zu vervollkommnen, mit Meinem unwandelbaren Worte, mit  Meinem Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit. (5, 13)

 

 

Die Dritte Zeit und ihre Offenbarungen

Gründe für das Kommen Christi

 

Die Menschheit hungert nach Meinem Wort, nach Meiner Wahrheit. Die Menschen verlangen und ersehnen Licht für ihren Verstand, sie rufen nach Gerechtigkeit und erwarten Trost. Dies ist eine entscheidende Zeit. Wahrlich, Ich sage euch, viele Vorstellungen, Theorien und selbst Dogmen, die jahrhundertelang für Wahrheiten gehalten wurden, werden zu Boden stürzen und als falsch verworfen werden. (6, 30)

 

 

Die Dritte Zeit und ihre Offenbarungen

Wer kam? Wer sprach?

 

Es ist der Geist der Wahrheit, der hernieder kommt, um Geheimnisse aufzuklären und euch das notwen­dige Wissen zu offenbaren, um euch des wahren Lebens zu erfreuen. Er ist der Göttliche Trost, der sich auf eure Leiden ergießt, um euch ein Zeugnis dafür zu geben, daß das Göttliche Gericht   n i c h t    Strafe noch Rache ist, sondern ein Gericht der   L i e b e , um euch zum Licht, zum Frieden und zur Seligkeit zu bringen. (5, 36)

 

 

Die Dritte Zeit und ihre Offenbarungen

Auf welche Art kam Christus?

 

Falls irgendwer auftreten und behaupten sollte, daß er der erneut Mensch gewordene Chris­tus sei, so glaubt ihm nicht. Denn als Ich euch ankündigte, daß Ich wiederkommen würde, ließ Ich euch wissen, daß es im    G e i s t e    sein würde. Falls euch jemand sagen sollte: ich bin der Gesandte Gottes ‒ mißtraut ihm, denn die wahren Boten prahlen nicht und posaunen die ihnen anvertraute Mission nicht aus. Sie weisen sich nur durch ihre Werke aus. (8, 90)