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Aus dem Buch „Einführung in das Buch des Wahren Lebens‟ haben wir eine Anzahl von Ausschnitten aus der Vielzahl der empfangenen Offenbarungen veröffentlicht; weitere werden folgen. Das Buch wird herausgegeben von der UNICON-Stiftung, 88709 Meersburg. Es kann dort kostenlos bezogen werden: Tel. 07532/808162 oder info@unicon-stiftung.de

Bitte lesen Sie des besseren Verständnisses wegen zuvor die kleine Einführung, die die Geschichte der Göttlichen Offenbarungen von Mexiko kurz umreißt.

 

 

 

Teil III


 

Aufgaben und Ziele des Erdenlebens

Lektionen Lernen 

 

Wahrlich, Ich sage euch, das Leben auf Erden ist eine weitere Stufe auf der Leiter des Le­bens. Warum fasst ihr es nicht so auf, damit ihr alle seine Lektionen nutzt? Der Grund, warum viele ein ums andere mal zu ihm zurückkehren müssen, ist der: weil sie es nicht ver­standen und sie aus ihrem vorhergehenden Leben keinen Nutzen gezogen haben. (8, 28)

 

Wenn ihr meine Lektionen schnell lernen würdet, bräuchtet ihr nicht mehr zu leiden noch über Fehler zu weinen. Ein Wesen, das auf Erden die Lektionen nutzt, die es auf ihr emp­fangen hat, mag zur Welt zurückkehren, aber immer wird es mit größerer Reife und unter besseren Lebensbedingungen geschehen. Zwischen einem Leben und dem nächsten wird es immer eine Erholungspause haben, die notwendig ist, um nachzudenken und sich auszuru­hen, bevor es das neue Tagewerk beginnt. (30, 35)

 

 

Unterstützung aus dem Jenseits

Die Geistige Welt, andere Welten

 

Die einen nennen jene Welt „unsichtbar, andere „jenseitig“. Doch weshalb? Einfach des­halb, weil ihnen der Glaube fehlt, um das Geistige zu „schauen“ und weil ihre menschliche Armseligkeit ihnen das Gefühl gibt, einer Welt, die sie in ihren Herzen fühlen müssten, fern und fremd zu sein. (41, 64)

 

Auf anderen Welten erfreuen sich die Geistwesen gleichfalls der Willensfreiheit und sündi­gen und geraten auf Abwege, oder sie bleiben beharrlich im Guten und erreichen es auf die­se Weise, sich aufwärts zu entwickeln, so wie ihr es auf der Erde tut. Doch wenn der vorbe­stimmte Zeitpunkt da ist, kommen jene, die dazu vorgesehen sind, auf dieser Welt zu leben, zu ihr herab, um eine edle Aufgabe zu erfüllen, und andere, um ihrer Sühnepflicht nachzu­kommen. (30, 38

 

Die unendliche Zahl von Geistwesen, die, wie ihr, unterschiedliche Lebensebenen bewoh­nen, sind unter sich vereint durch eine höhere Macht, welche die der Liebe ist. Sie wurden für den Kampf, für ihre Höherentwicklung, nicht für den Stillstand geschaffen. (29, 27)

 

Die Geistige Welt wird sich den Menschen noch mehr nähern, um ihnen ihr Dasein und ihre Gegenwärtigkeit zu bezeugen. Allerorten werden Zeichen, Beweise, Offenbarungen und Botschaften auftauchen, die beharrlich davon sprechen werden, dass ein neues Zeitalter an­gebrochen ist. (54, 41)

 

 

Unterstützung aus dem Jenseits

Schutzgeister, Engel

 

Ihr geht nicht allein, denn meine Ermutigung und mein Licht sind mit jedem von euch. Aber für den Fall, dass euch dies wenig erscheinen sollte, habe Ich jedem menschlichen Geschöpf ein geistiges Lichtwesen zur Seite gestellt, um über eure Schritte zu wachen, um euch ir­gendeine Gefahr ahnen zu lassen, um euch als Gefährte in eurer Einsamkeit und als Stab auf der Lebensreise zu dienen. Es sind jene Wesenheiten, die ihr Schutzengel oder Beschützer nennt. (41, 10)


Die größeren Geistwesen führen die kleineren, und diese ihrerseits andere mit noch geringe­rem Entwicklungsgrad, während der Herr es ist, der sie alle zu seiner Hürde leitet. (44, 45)

 

Welch großes Glücksgefühl wird in euren Beschützern sein, wenn sie sehen, dass ihre Mühe von euch unterstützt wird, und dass ihre Inspiration mit eurer Erhebung im Einklang ist! (41, 14)

 

 

Unterstützung aus dem Jenseits

Botschafter, Propheten, Kundgaben

 

Zu allen Zeiten hatte Ich Mittler zwischen den Menschen und meiner Göttlichkeit; es waren die von Herzen Sanftmütigen und Demütigen, derer Ich Mich bedient habe. (4, 80)

 

Als die Propheten gesprochen haben, waren nicht sie es, sondern Gott hat es durch ihre Ver­mittlung getan. (6, 42)

 

Seit der „Ersten Zeit“ habe Ich zu euch durch meine Propheten gesprochen, um euch zu füh­ren, doch nicht, um euch zu zwingen, mein Gesetz zu erfüllen. (62, 165)

 

Wenn ihr ein wenig nachdenkt und die Schriften studiert, werdet ihr erkennen, dass bei allen Propheten ein einziger geistiger Gehalt zum Ausdruck kam, den sie in ihrem Worte den Menschen übergaben. Sie gaben den Menschen Ermahnungen, Offenbarungen und Bot­schaften, ohne die Irrtümer des vermaterialisierten Kultes, den das Volk in jenen Zeiten aus­übte. Sie lehrten, das Gesetz und das Wort Gottes zu befolgen, und sie halfen den Men­schen, mit ihrem Himmlischen Vater in Verbindung zu treten. (4, 63)

 

Ich habe euch versprochen, Geistwesen großen Lichtes zu senden, die unter euch leben sol­len. Diese warten nur auf den Zeitpunkt, um sich der Erde zu nähern, zu inkarnieren und ei­ne große Mission der Wiederherstellung zu erfüllen. (57, 18)

 

Wenn jene Geistwesen dann auf dieser Welt leben ‒ was werdet ihr sie lehren müssen? Wahrlich, Ich sage euch: Nichts! Denn sie werden kommen, um zu lehren, nicht um zu ler­nen. (57, 19)

 

 

Der Mensch als Kind Gottes

Die Verbindung zu Gott

 

Zwischen dem Vater und den Kindern gibt es ein Band, das niemals zerreißen kann, und dies Band ist die Ursache dafür, dass zwischen dem Göttlichen Geist und dem von euch al­len eine Zwiesprache stattfindet. (22, 32)

 

Jener Lichtfunke, der in jedem Menschenwesen vorhanden ist, ist das Band, das den Men­schen mit dem Geistigen verbindet, ist das, was ihn in Kontakt mit dem Jenseits und mit seinem Vater bringt. (32, 59)

 

Niemand soll sich schämen, Gott, den Schöpfer, Vater zu nennen, denn dies ist sein wahrer Name. (19, 53)


 

Der Mensch als Kind Gottes

Die Verbindung zu Gott – Entfernung von Gott

 

Heute fühlt sich der Mensch groß, erhöht er seine Persönlichkeit und schämt sich, „Gott“ zu sagen. Er gibt ihm andere Namen, um seinen Dünkel nicht zu kompromittieren, um nicht vom Sockel seiner gesellschaftlichen Stellung herabzufallen. Daher nennen sie Mich: Kos­mische Intelligenz, Architekt des Universums. Aber Ich habe euch gelehrt, zu Mir „Unser Vater“, „Mein Vater“ zu sagen, so wie Ich es euch in der „Zweiten Zeit“ lehrte. Warum glau­ben die Menschen, ihre Persönlichkeit zu erniedrigen oder zu mindern, wenn sie Mich „Va­ter“ nennen?. (50, 5)

 

Die einzige Entfernung, die zwischen euch und Gott oder zwischen euch und einem Geist­wesen existiert, ist nicht eine materielle Entfernung, sondern eine geistige, verur­sacht durch euren Mangel an Vorbereitung, an Reinheit oder Bereitschaft, die Inspirati­on und den geisti­gen Einfluss zu empfangen. (41, 19)

 

Ich will nicht, dass ihr Mich ferne fühlt; denn Ich habe euch gesagt, dass ihr alle Mich auf­grund euer Vergeistigung fühlen werdet, Mich unmittelbar wahrnehmen werdet. Euer Geist wird meine Stimme vernehmen, und geistig werdet ihr meine Gegenwart schauen. So will Ich euren Geist mit dem meinen für ewig vereint sehen; denn dies ist mein Wil­le. (23, 69)

 

 

Der Mensch als Kind Gottes

Die Verbindung zu Gott – Verhalten Gott gegenüber

 

Sucht Mich, sprecht mit Mir, macht euch nichts daraus, dass eure Gedanken zu unbeholfen sind, um eure Bitte auszudrücken; Ich werde sie zu verstehen wissen. (17, 62)

 

Das wahre Gebet ist von der Erde verschwunden; die Menschen beten nicht mehr, und wenn sie es zu tun versuchen, tun sie es mit den Lippen, anstatt mit dem Geiste zu Mir zu sprechen, und verwenden leere Worte, Riten und Verstellungskünste. (17, 15)

 

 

Der Mensch als Kind Gottes

Die Liebe Gottes zu den Menschen

 

Die Liebe ist die Essenz Gottes. Aus dieser Kraft schöpfen alle Wesen, um zu leben; aus ihr entsprang das Leben und die ganze Schöpfung. Die Liebe ist der Ursprung und das Ziel in der Bestimmung all dessen, was vom Vater geschaffen wurde. (18, 33)

 

Die Liebe ist eine Zusammenfassung aller Eigenschaften der Göttlichkeit, und Gott hat die­se Flamme in jedem geistigen Geschöpf entzündet. (30, 33)

 

Ich suche euch mit unendlicher Liebe. Ich habe in eure Geistseele so viel Anmut und so vie­le Gaben gelegt, dass Ich nicht bereit bin, auch nur ein einziges meiner Kinder zu verlieren. Ihr seid Teil meines Geistes, seid etwas von meinem Wesen ‒ kann Jener böse sein, der euch mit soviel Eifer und solcher Liebe sucht? (5, 10)

 

Vergesst nicht, dass die Liebe des Vaters euch zwar vergibt, aber dass der Schandfleck ‒ trotz Vergebung ‒ eurer Seele aufgeprägt bleibt, und dass ihr ihn durch Verdienste abwa­schen müsst und so der Liebe gerecht werdet, die euch vergab. (61, 102)

 

Nun seht ihr, dass die Göttliche Gerechtigkeit aus Liebe besteht, nicht aus Bestrafung wie die eure. Was würde aus euch, wenn Ich eure eigenen Gesetze anwenden würde, um euch zu richten ‒ vor Mir, vor dem kein äußerer Anschein noch falsche Argumente gelten? (21, 66)

 

Für Augenblicke glauben die Menschen, meiner so unwürdig zu sein, dass sie nicht begrei­fen, dass Ich sie so sehr lieben kann. Und wenn sie sich einmal damit abgefunden haben, ferne von ihrem Vater zu leben, erbauen sie sich ein Leben nach ihren eigenen Vorstellun­gen, schaffen ihre Gesetze und gründen ihre Religionsgemeinschaften. Daher ist ihre Überraschung groß, wenn sie Mich kommen sehen. Dann fragen sie: „Liebt uns unserer Va­ter wirklich so sehr, dass er auf solche Weise eine Möglichkeit sucht, Sich uns mitzuteilen?“ (22, 10)

 

Wenn der Mensch von Anbeginn der Zeiten aus der geistigen Liebe einen Gottes-Dienst ge­macht hätte, anstatt in abgöttische Riten und in religiösen Fanatismus zu verfallen, so wäre diese Welt, die heute durch die Angst und das Elend der Menschen zu einem Tränental ge­worden ist, ein Tal des Friedens, in welchem die Geistwesen Verdienste erwerben würden, um nach diesem Leben jene geistigen Heimstätten zu erreichen, in welche das Geistwesen auf seinem Weg der Aufwärtsentwicklung eingehen soll. (16, 48)

 

 

Das Erdenleben des Menschen

Keine Erinnerung an frühere Leben

 

Eure geistige Vergangenheit ist eurem „Fleische“ nicht bekannt. Ich lasse sie in eurer Seele eingeprägt, damit sie wie ein offenes Buch ist und euch durch den Geist und das Ahnungs­vermögen offenbart wird. Dies ist meine Gerechtigkeit, die – statt euch zu verurteilen ‒ euch die Gelegenheit gibt, die Verfehlung wiedergutzumachen oder einen Irrtum zu berichtigen. (45, 33)

 

Euer Verstand empfängt nicht die Eindrücke oder Erinnerungsbilder der Vergangenheit eu­rer Geistseele, weil der Körper wie ein dichter Schleier ist, der nicht zulässt, in das Leben der Geistseele einzudringen. Welches Gehirn könnte die Bilder und Eindrücke aufnehmen, die die Geistseele im Verlauf ihrer Vergangenheit empfangen hat? Welche Intelligenz könn­te mit menschlichen Vorstellungen zusammenhängend erfassen, was ihr unbegreiflich ist? (30, 25)

 

 

Das Erdenleben des Menschen

Saat und Ernte, Wiedergutmachung

 

Bedenkt, dass ihr sehr bald im Geistigen sein werdet und dass ihr das, was ihr auf dieser Er­de gesät habt, auch ernten müsst. Der Schritt von diesem Leben in das andere bleibt weiter­hin ein ernstes und strenges Gericht für das Geistwesen. Niemand entgeht diesem Gericht, auch wenn er sich für den würdigsten meiner Diener hält. (28, 48)

 

Doch hört nun gut zu: Bei manchen Gelegenheiten werdet ihr die Ernte sogleich empfan­gen, und bei anderen Gelegenheiten werdet ihr in ein neues Dasein treten müssen, um eure Saat zu mähen und zu ernten. Denkt gut über das nach, was Ich euch soeben gesagt habe, und ihr werdet viele schlechte Urteile über meine Gerechtigkeit und viele Unklarheiten be­seitigen. (45, 27)

 

Doch verwechselt nicht Gerechtigkeit mit Vergeltung, noch Wiedergutmachung mit Strafe. Denn Ich lasse nur zu, dass ihr die Früchte eurer Saat erntet und sie esst, damit ihr an ihrem Geschmack und ihrer Wirkung erkennt, ob sie gut oder schädlich sind, ob ihr Gutes oder Schlechtes gesät habt. (55, 84)