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Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 15. November 2020


 

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.

 

 

 

Göttliche Offenbarung

 

 

Meine geliebten Söhne und Töchter, eine Inkarnation ist kein Sonntagsspaziergang, auch wenn euch von satanischer Seite aus vermittelt wird, dass sich mit der Kombination „Brot und Spiele“ doch recht gut leben lässt. Diese Vorstellung wurde in viele Köpfe eingepflanzt, womit gleichzeitig eine Suche nach dem Sinn des Lebens in den Hintergrund, oft an die letzte Stelle, rückte, und für Mich kein Platz mehr blieb. Das heißt nicht, dass diejenigen, mit denen es das Leben nicht so gut meint, sich leichter damit tun, in allem die Führung durch einen liebenden Gott zu erkennen.

Fehlendes Wissen um den Sinn und die Chancen einer Inkarnation sind bei vielen Menschen der Grund dafür, warum sie durch die Jahre ihres Lebens gehen, ohne sich je ernsthaft die Frage nach dem „Warum?“ zu stellen. Das gilt für Arm und Reich gleichermaßen, denn mit Sorgen, Gedanken um die Zukunft und – oft verdrängten – Ängsten schlagen sich die allermeisten tagaus, tagein herum.

Wenn eine Seele sich entschließt, in die Materie hinabzusteigen und in einen noch kleinen, menschlichen Körper einzutreten, tut sie dies in aller Regel deshalb, weil sie die vielen Möglichkeiten des Lernens erkennt und wahrnehmen möchte, die ein Erdenleben bietet. Doch es gibt auch diejenigen, deren Motive ganz andere sind: Sie inkarnieren, um sich Wünsche zu erfüllen, um ihre Leidenschaften zu leben, um das Gefühl der Macht zu genießen oder um der dunklen Macht zu dienen, die ihnen für ein paar Jahre das Empfinden der Überlegenheit verspricht. Dabei verschweigt sie, dass das böse Erwachen auf ihre Vasallen wartet – die nichts anderes sind als Marionetten der Gegenseite –, wenn sich deren irdische Augen schließen.

In früheren Offenbarungen erinnerte Ich euch daran, dass die Finsternis, also die ehemals reinen Wesen der Himmel, diejenigen, die den Engelsturz verursacht haben, ihren Kampf gegen Mich und euch nie aufgegeben haben. Wäre dies der Fall, hätte es längst eine geordnete, mit Meiner Hilfe liebevoll eingeleitete Rü­ckführung aller (!) Kinder gegeben. Ihre Auflehnung und ihr ununterbrochener Widerstand bestehen jedoch nach wie vor, zur Zeit sogar in verstärktem Maße, was jedem, der sich einen ehrlichen und angstfreien Blick auf das Weltgeschehen bewahrt hat, klar sein muss.

Das Gegenteil von Erkenntnis, Reue und Wiedergutmachung ist und bleibt an der – an ihrer Tagesordnung. Es verstärkt sich sogar noch, weil versucht wird, die Folgen einer ungesetzmäßigen Handlung durch weitere trickreiche Schachzüge, die ebenso Mein Liebesgebot unterlaufen, abzumildern oder abzuwenden. Dabei gerät eure Welt immer mehr aus den Fugen und die euch meist unbekannten Drahtzieher hinter den Machenschaften immer mehr in die Defensive. Sie wissen es noch nicht. Die dunklen Kräfte aus den satanischen Bereichen jedoch, die viele eurer Mächtigen wie Puppen bewegen, ahnen schon, was ihre Stunde geschlagen hat. Einige von ihnen wissen es auch.

Doch es beunruhigt sie nicht sonderlich; fühlen sie sich doch in ihrer astralen Welt relativ sicher, weil es sie noch nicht direkt betrifft. Die Auswirkungen ihres schändlichen Tuns werden auf der Erde dagegen immer deutlicher. Betroffen sind vorerst aber nicht die Verführer, sondern die Menschen; und unter ihnen besonders diejenigen, die ihr Leben „auf Sand gebaut“ haben, was bedeutet: Die ohne eine innere Verbindung mit Mir, ihrem Schöpfer, leben. Doch auch die Verursacher des endzeitlichen Geschehens, das sich abzeichnet und von allen Aufgewachten nicht erst seit heute erkannt wird, unterliegen dem Gesetz von Saat und Ernte.

Und aus Meinem Gesetz kann sich keiner herausstehlen! Es ist ein Gesetz der Liebe, das auf gegenseitiger Hilfe und Unterstützung, auf Wohlwollen und Nachsicht, auf Geduld und Toleranz aufgebaut ist. Eine Übertretung dieses Gebotes zieht unweigerlich entsprechende Folgen nach sich. In Meinen Belehrungen über das Gesetz von Ursache und Wirkung habe Ich den Menschen als Jesus von Nazareth dieses Prinzip erklärt. Es wird in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gelehrt.

Jeder wird schlussendlich über sich selbst zu Gericht sitzen und sein gegen Mein Liebesgebot gerichtetes Verhalten als falsch erkennen. Und doch werde Ich keinen verstoßen, sondern einem jeden Gelegenheit geben, in den Schoß seiner himmlischen Familie zurückzukehren; auch dem Verursacher des Falls einschließlich der ihm folgenden Mitstreiter. Denn Ich Bin die Liebe.

Ich sagte euch auch schon, dass beide Seiten – also sowohl die lichte als auch die finstere – auf eurer Welt nur indirekt wirksam werden können, weil sie nämlich Menschen brauchen, die das von ihnen Beabsichtigte, welches oft von langer Hand über Jahrzehnte und Jahrhunderte geplant wurde, auf der Materie auch in die Tat umsetzen (1). Der Himmel und seine geistigen Helfer beachten in jedem Fall den freien Willen des Menschen, die Gegensatzkräfte tun dies nicht. Sie suchen sich Menschen, die sie aufgrund ihrer Seelenstruktur ansprechen und erreichen können, wobei das Gesetz der geistigen Anziehung diese Art der zumeist unbemerkten Kommunikation regelt.

Die Taktik Meiner und eurer Gegenspieler geht im Moment auch deshalb auf, weil sie sich aufgrund der Unaufgeklärtheit Meiner Menschenkinder in Sicherheit wiegen; denn man kennt sie als das Dunkle, Zerstörerische nicht oder kaum. Sie können unerkannt arbeiten, und deshalb wird ihr Spiel auch nicht durchschaut. Wer weiß denn schon von der Realität des Bösen, das ganz konkret ununterbrochen in eure Welt hineinregiert, und das versucht – sehr oft mit Erfolg –, in jedem Geschehen, auch in euren persönlichen Bereichen, seine Spuren zu hinterlassen?

Vielleicht versteht jetzt der eine oder andere, warum Ich neben Meinen liebevollen Ermahnungen, Meinen Aufrufen zur Nächstenliebe, Meinen Appellen zur Friedfertigkeit, Meinen Erinnerungen daran, mutig und positiv zu bleiben und Meinen Bitten, Mir in eurem Alltag näherzukommen, auch immer wieder die Gefahren aufzeige, die euch aus dem Unsichtbaren heraus drohen; zumal dann und deshalb, weil ihr ohne diese Aufklärung und ohne dieses Wissen den raffiniert eingefädelten und vorgetragenen Angriffen nichts oder kaum etwas entgegenzusetzen habt und deshalb gar nicht oder nur sehr unzureichend gewappnet seid.

Dass Ich diesen Aspekt immer wieder anspreche, hat seinen Grund darin, dass er sehr oft n Vergessenheit gerät, weil ihr vor lauter Tagesgeschäften von seiner Wichtigkeit abgelenkt werdet. Denn es handelt sich ja nicht um irgendeine Hypothese, sondern um eine Tatsache, um ein sehr reales Vorgehen des Verführers, der euch Steine über Steine in den Weg legt. Nur allzu schnell ist der Mensch geneigt, selbst das, was er als richtig und wichtig erkannt hat, in seinem Alltag zu vergessen, der ihn ständig mit neuen Informationen überflutet und vor neue Probleme stellt.

 

 

*

 

 

Ihr werdet euch nie die Frage gestellt haben, ob ein Engel, also ein Wesen der rein-geistigen Himmel, ein Immunsystem hat. Ich gebe euch dennoch die Antwort: Kein Bewohner der Himmel benötigt ein Immunsystem, wie ihr als Menschen eines besitzt. Oder anders ausgedrückt: Seine selbstlose und bedingungslose Liebe ist sein unüberwindbares Immunsystem. Nichts kann – in den Himmeln ohnehin nicht – in etwas anderes eindringen, das eine höhere Schwingung hat als der „Angreifer“ selbst! Verinnerlicht euch dieses Prinzip, und ihr werdet vieles verstehen, das für euch jetzt noch und immer wieder viele Fragen aufwirft.

Ihr als Menschen habt ein Immunsystem. Ohne ein solches wäret ihr in der „feindlichen Atmosphäre“ eurer Erde nicht überlebensfähig. Auch deshalb stellt im übrigen eine Inkarnation immer ein Risiko dar. Weitaus gefährlicher, weil unter Umständen mit weitreichenden Folgen belastet, ist aber ein schwaches seelisches Immunsystem. Darüber werdet ihr nie nachgedacht haben.

Jede Seele, also das Geistwesen im Menschen, ist mit einem Immunsystem ausgestattet, das verhindern soll, Angriffen aus dem dunklen Unsichtbaren schutzlos ausgeliefert zu sein. Es arbeitet ähnlich wie eure körperliche Abwehr und macht sich beispielsweise durch euer Gewissen, eure guten Vorsätze, eure Nächstenliebe und vieles mehr bemerkbar und verhindert schlimme Entscheidungen und Taten. Jede Abwehr kann ausgeschaltet werden; im Körperlichen unter anderem durch einen entsprechenden gesundheitsschädlichen Lebenswandel, im Geistigen unter anderem durch Einflüsterungen und Versuchungen negativer Kräfte, die ansonsten euren Schutzwall nicht überwinden könnten.

Zu den beliebtesten Vorgehensweisen der Dunkelheit gehört die Erzeugung von Angst. Sie schwächt nicht nur das körperliche, sondern auch das seelische Immunsystem. Und jede Schwächung bedeutet eine Einfallspforte, mit der eure „Festung Mensch“ dazu gebracht werden soll, sich den Vorgaben und Ideen der satanischen Seite gegenüber zu öffnen. Wenn ihr der Angst folgt, dann habt ihr wenig Chancen, dass „ihr euch selbst“ bleibt und die Dinge ruhig und sachlich anschauen und bewerten könnt.

Muss Ich an dieser Stelle extra betonen, dass Angst sich nicht mit Liebe verträgt und immer mit einem mangelnden Vertrauen an Mich und in Meine Führung verbunden ist? Angst- und sorgenfrei zu sein bedeutet nicht, die Augen vor tatsächlichen Gefahren zu verschließen. Es bedeutet aber: Die Angst selbst, ihre Erzeuger oder Absender und deren Absichten zu erkennen, soweit nötig auch im Äußeren dagegen etwas zu unternehmen, sich aber ansonsten in Meine Hände zu begeben und aufgrund der mit Mir in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen voller Vertrauen die nächsten Schritte zu tun. Sich „verrückt“ machen zu lassen, aus eurer Mitte herauszurücken, deutet nicht unbedingt auf eine geistige Souveränität und auf ein Durchschauen unfrei machender Absichten der Gegenseite hin.

Wer sagt, es mangelt ihm noch an Vertrauen, der darf sich – vor allem dann, wenn er Mich schon eine geraume Weile kennt und genug Gelegenheit gehabt hat, Mich zu „erproben“– die Frage stellen, wie viele Erfahrungen er in seiner Vergangenheit schon mit Mir gemacht hat …

Aber es ist nie zu spät, damit anzufangen und sich somit, bildlich gesprochen, noch rechtzeitig in die Arche zu begeben.

Ein Grundbedürfnis des Menschen ist der Wunsch nach Sicherheit. Wenn er das Gefühl hat, dass diese Sicherheit gefährdet ist oder fehlt, wird der Wunsch danach größer und ausgeprägter. Dann tut er alles, um wieder in die ersehnte Sicherheit zu kommen oder sie überhaupt zu finden. Dass es wirkliche Sicherheit nur in Mir gibt, ist vielen nicht bekannt. Alles andere – außer ein Leben mit und in Mir – ist eine Scheinsicherheit, die sehr brüchig ist und nur so lange hält, bis der nächste Ansturm kommt, der sie ins Schwanken oder zum Einsturz bringt. Unter „nächste Ansturm“ sind die Auswirkungen zuvor ausgebrachter schlechter Saat zu verstehen. Wie ein Damoklesschwert hängt diese ungute Saat über der Menschheit. Doch daran wird, oftmals aufgrund der erwähnten Unwissenheit, nicht geglaubt.

Dagegen glauben viele daran, dass euch die Mächtigen dieser Welt die erhoffte Sicherheit bieten können. Dabei vergessen sie, dass aus einer schlechten Saat keine gute Frucht wachsen kann. Wäre es eine gute Saat im Sinne der selbstlosen Liebe und gegenseitigen Hilfe gewesen, die eure Oberen und viele ihrer Anhänger und Mitläufer in der Vergangenheit ausgebracht haben, dann wäre eure Erde auf dem Weg, ein blühendes Paradies zu werden.

Ist sie das? Nur weil ihr ein paar Jahrzehnte von einem direkten Krieg verschont geblieben seid, halten viele von euch diesen Zustand schon für den Weg in eine bessere Zukunft.

Wacht auf, Meine Söhne und Töchter! Keine Macht kann Meine Gesetze außer Kraft setzen. Die vergangenen Jahre relativer Ruhe sollten euch nicht einschläfern. Sie sollten euch im Gegenteil dazu anregen, diese Zeit zu nutzen, um unbehelligt und weniger sorgenvoll euer künftiges Leben mit Mir zu gestalten. Ihr habt Zeit gehabt, euch zu besinnen, über die wirklich wichtigen Dinge nachzudenken und, sofern erforderlich, die Weichen für die noch verbleibende Zeit eures Lebens neu zu stellen.

Wohl dem, der die Jahre genutzt hat oder die vor ihm liegende Zeit noch nutzen wird. Er hat den sicheren Hort erkannt, der als einziger Schutz und Geborgenheit bietet. Er hat verstanden, was es – im übertragenen Sinn – bedeutet, sich zur rechten Zeit in die Arche zu begeben, nämlich:

Damit zu beginnen, schrittweise Mein Liebesgebot in seinem Alltag umzusetzen, und zwar ganz konkret bei den Menschen, mit denen er lebt und die ihm begegnen. Er hat angefangen, alles mit Mir zu besprechen und Mir seine kleinen und großen Sorgen zu übergeben in dem Wissen, dass Ich es Bin, der die Geschicke der Welt, aber auch die Schritte eines jeden Einzelnen lenkt. Er ist mit Mir eine immer enger werdende Verbindung eingegangen, er hat Mich in Jesus Christus, der Liebe in Mir, bewusst zu seinem Bruder und Freund werden lassen.

Wer sich zu einem solchen Leben entschieden und sich dann entsprechend bemüht hat, der hat die Arche bereits betreten. Er erfährt auch die wirkliche Sicherheit, die sich in Form von Freiheit, Mut und Aufrichtigkeit ausdrückt, in der Ängste und Sorgen keinen Platz mehr haben.

Bist du schon so weit? Dann weißt du, wovon Ich rede. Dann gehen wir bereits Hand in Hand. Dann bist du schon ein Licht, das auch die Wege deines Nächsten erhellt. Oder möchtest du, dass es in deinem Leben so wird, weil du noch nicht so weit bist? Dann gib Mir dein Ja, dein ehrliches Ja, das als Grundlage die Liebe zu Mir hat, und du wirst erleben, was Sicherheit bedeutet.

Doch solange ihr noch nicht verinnerlicht habt, dass ihr geistige Wesen seid, die nur für eine kurze Zeitspanne in die Materie gegangen sind, so lange kann man euch gängeln, unfrei machen und unfrei halten und wie dressierte Tiere durch die Manege dieser Welt führen. Das ist euer nicht würdig, denn ihr seid Meine Söhne und Töchter, Geschöpfe der Liebe, denen ein allumfassendes Bewusstsein zu eigen ist, das zur Zeit allerdings noch nicht in dem gewünschten Maße erschlossen ist. Doch es wartet darauf, sich entfalten zu können. Das ist einer der Gründe, warum sich eine Seele zu einer Inkarnation entschließt.

Wenn ihr verinnerlicht“ lest, so seid euch darüber im Klaren, dass dies mehr bedeutet, als nur darum zu wissen, dass euer Menschsein nicht eure wahre Natur ist. Es bedeutet, mit dieser Herzens-Überzeugung zu leben und darauf sein Tun und Lassen aufzubauen. Dann beginnt ihr, eure Schritte in Richtung Arche zu lenken. Es zeigt euch gleichzeitig, dass ihr Meinen Worten Glauben schenkt. Sie lediglich zu lesen oder zu hören bringt euch keinen Gewinn. Denn dann sind sie nicht mehr als Buchstaben auf einem Blatt Papier, das man an die Seite legt, wenn man den Inhalt überflogen hat. Die Arche, eure Sicherheit, bleibt so in weiter Ferne.

 

 

*

 

 

Die Herrscher über die satanisch-dämonische Hierarchie sind Meister der Lüge, der Verstellung und der Manipulation (2). Sie verfügen über das gesamte Instrumentarium der Verführung, das einen für euch unvorstellbaren Umfang hat und mit allen nur denkbaren und undenkbaren Raffinessen ausgestattet ist. Diese Mächte werden sich keine menschlichen Werkzeuge nehmen, die die Nächstenliebe praktizieren, und deren Denken und Handeln auf Menschenfreundlichkeit beruht. Es würde ihnen ohnehin aufgrund der geistigen Abstoßung nicht gelingen. Sie müssen also Menschen finden, über deren Charaktereigenschaften sie ihre Absichten in die Welt bringen und dort umsetzen können.

Das ist das Prinzip, das nicht allen passen wird.

Die Gegensatzkräfte gehen bei ihrer langfristigen Planung auf eine Art und Weise vor, die zwar euren Strategen in Politik, Wirtschaft und Militär vom Grundsatz her bekannt ist, die sie aber in dieser Ausgefeiltheit nicht kennen oder beherrschen. Es kann nicht schaden, wenn ihr euch auch einmal darüber entsprechende Gedanken macht. Denn ihr werdet immer wieder mit Aufgaben konfrontiert, die auf diese Weise leichter zu lösen sind. Euch damit zu beschäftigen und nicht einfach drauf loszulegen oder loszuarbeiten, würde euch oftmals Arbeit und Enttäuschung ersparen. Es gilt für euer tägliches Tun ebenso wie für eure geistige Arbeit.

So planen die Dunkelmächte: Sie setzen sich ein Ziel, sei es kurz- oder langfristig zu realisieren. Dann erfolgt eine Festlegung der Einzelschritte, wobei ganz wichtig die Frage ist: Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um das angestrebte Ergebnis zu erreichen? Es geht dabei um den Schritt, der zuvor getan werden muss, damit er als Grundlage für den nächsten Schritt dienen kann. Ist diese Voraussetzung planerisch gegeben, wird überlegt, was wiederum zuvor erfolgen muss; was also eingerichtet oder herbeigeführt werden muss, damit der folgende Schritt gelingen kann.

So wurde auch vorgegangen, als man vor knapp 2.000 Jahren anfing, Meine einfache Lehre der Liebe zu verfälschen. Zuerst wurden in den Köpfen eigene Ideen „installiert“, auf denen dann weitere Abweichungen unbemerkt aufgebaut werden konnten – bis das Original nicht mehr zu erkennen war.

Falls euch dies alles zu theoretisch erscheint, nehmt ein praktisches Beispiel: Wenn ihr etwas bauen wollt, müsst ihr euch zuvor mit der Frage der Finanzierung auseinandersetzen. Ist nicht genügend Geld da, muss überlegt werden, auf welche Weise das Geld oder ein Kredit beschafft werden kann. Stehen mehrere Möglichkeiten zur Wahl, wird entschieden werden müssen, welche infrage kommen soll. Dann muss bedacht werden, ob die monatlichen Raten aufgebracht werden können. Falls das nicht so einfach möglich ist, wird überprüft, auf welche Art zusätzlich an Geld heranzukommen oder zu verdienen ist. Und so weiter, und so fort … Diese Vorgehensweise gilt sogar dann, wenn ihr nur einfach euren Urlaub plant.

Wer umsichtig bauen und den Erfolg seines Vorhabens sicherstellen will, wird nicht umhin kommen, die einzelnen Schritte durchzuspielen, sich nicht von drängenden Wünschen leiten zu lassen, Risiken zu berücksichtigen und sie richtig einzuschätzen oder auch bereit sein, anders zu planen, wenn die Umstände dies erfordern.

Das Ziel der Finsternis steht fest. Nachdem es ihr nicht gelang, nach dem Verlassen der Himmel eine eigene Schöpfung aufzubauen, wurde angestrebt, die Menschen immer weiter in Schuld zu verstricken, um ihnen damit den Weg in ihre himmlische Heimat zu erschweren oder unmöglich zu machen. Meine Erlösertat auf Golgatha hat auch dies verhindert. Nun geht es in einem von vielen Schritten darum, die Bedingungen auf eurem Planeten auf Dauer so lebensfeindlich zu machen, dass sich die Erde als Schulungsstätte für inkarnationswillige Seelen nicht mehr in dem bisherigen Umfang eignet. Krankheiten, Not und Elend sollen darüber hinaus dazu beitragen, dass die Menschen immer mehr den Glauben an eine göttliche Gerechtigkeit verlieren. Oberflächliches Vergnügen, das den Sinn des Lebens vergessen lassen sollen, tut sein Übriges.

Was für eine Atmosphäre muss – wenn ihr euch in der Herzenslogik üben wollt, die Ich euch lehre – zuvor geschaffen werden, um die Menschheit leichter und schneller als bisher auf den gewünschten Kurs bringen zu können, und zwar nach Möglichkeit weltweit, weil das den größten Erfolg verspricht? Die technischen Möglichkeiten dafür stehen euch heute in ausreichendem Maße zur Verfügung, so dass weitaus mehr Menschen auf einmal manipulativ beeinflusst werden können, als dies in früheren Zeiten der Fall war. Wobei das Prinzip der Vorgehensweise seit eh und je das gleiche geblieben ist.

Erinnert euch daran, dass die schärfste Waffe der Gegenseite die Angst ist. Wer Angst hat, kann beliebig gesteuert werden, vor allem dann, wenn man ihm als Lösung ein Sicherheitskonzept anbietet, dem er nur zu gerne zustimmt in der Hoffnung, dann alle Sorgen los zu sein und alle Beschränkungen ablegen zu können. Ist dieses „Sicherheitskonzept“ von denen, die es entworfen haben, gegründet in dem Wunsch, zu helfen und zu dienen? Oder stecken möglicherweise andere Interessen dahinter? Diese Fragen müsst ihr euch selbst stellen. Ihr werdet die richtigen Antworten finden, wenn sich euer Bewusstsein schon entsprechend geschärft hat und euer seelisches Immunsystem intakt ist. Und es ist dann noch intakt oder wird es wieder werden, wenn ihr wachsam geblieben oder aufgewacht seid.

Deshalb rufe Ich euch verstärkt zur Wachsamkeit auf. Das kann unbequem sein, weil ihr euch dann möglicherweise mit vielem auseinandersetzen müsst, dem ihr eigentlich lieber aus dem Weg gehen würdet. Zudem besteht die „Gefahr“, dass ihr desillusioniert werdet, weil ihr dann eure rosarote Brille abnehmen müsst, die ihr euch – ähnlich wie bei einer Verliebtheit – habt aufsetzen lassen.

Die tatsächliche Gefahr besteht aber darin, vorsichtshalber die Augen geschlossen zu halten, um nicht die Zeichen der Zeit erkennen zu müssen. „Nur nicht aufwachen“ steht auf den Schildern eurer Verführer geschrieben, die man euch ununterbrochen – und das seit vielen Jahrhunderten, jetzt aber so massiv und nachhaltig wie nie zuvor – vorhält. „Aufwachen kann schädlich sein für eure Harmonie, die euch doch wichtig ist.“ Dass es eine Scheinharmonie ist, die auf unterhaltsamen und ablenkenden Illusionen beruht, verrät man euch nicht. Sollte dies doch jemand tun, so ist man sicher, dass die wenigsten seinen Worten Glauben schenken werden.

 

 

*

 

 

Eine Stimmung, in der die Zügel immer mehr angezogen werden, sorgt unweigerlich dafür, dass viele Menschen schließlich nicht nur damit einverstanden sind, sondern sogar regelrecht danach verlangen, dass augenscheinliche Lösungen doch möglichst bald umgesetzt werden können, damit sich Ängste verflüchtigen können und wieder Normalität eintreten kann. Auf diese Weise wird es nach und nach zum allgemeinen Wunsch, dass die Sicherheit, nach der jeder Mensch dringend verlangt, doch schnell wieder zum Alltags-Standard werden möge.

Aber ist es wirklich diese Sicherheit, die der Mensch braucht? Vielleicht dann, wenn er die Sicherheit in Mir nicht kennt oder nicht an Mich und Mein Wort glaubt. Den Preis aber, den er für die mit allen Vorteilen angepriesene Sicherheit zahlt, die die Welt anbietet, kennen die meisten nicht. Dieser Preis gleicht einer geistigen Freiheitsberaubung und kann nur unter großen Anstrengungen und Mühen zurückbezahlt werden. Was bedeutet, dass es nicht einfach, aber mit Meiner Hilfe dennoch möglich ist, sich aus dem klebrigen Netz der Verführungsspinne zu befreien.

Freiheit ist neben der Würde eines der schönsten Geschenke, die Ich all Meinen Kindern gemacht habe. Also wird das Böse versuchen, hier anzusetzen und euch beides zu nehmen. Ihr könnt dieser Logik nur dann aus dem Weg gehen, wenn ihr die Richtigkeit Meiner aufklärenden Worte infrage stellt oder ablehnt; was selbstverständlich euer Recht ist, ohne dass dies an Meiner Liebe zu euch irgend etwas ändert.

Die äußere Freiheit kann man euch vorübergehend nehmen, indem man beispielsweise eure Bewegungsmöglichkeiten beschneidet. Kann man euch auch in eurer inneren Freiheit beschränken? Wenn dies gelingt, sei es durch das Erzeugen von Angst oder durch sorgenvolle Gedanken, so ist das immer ein Beweis dafür, dass ihr – sofern ihr das wollt, weil ihr es für wichtig erachtet – mit Mir daran arbeiten solltet, euer seelisches Immunsystem zu stärken. Weil diese Innere Arbeit nicht schon morgen ihre Früchte zeitigen wird, ist es wichtig, eine Entscheidung, sich unter Meinen Schutz zu stellen, nicht auf den „Sankt-Nimmerleins-Tag“ zu verschieben. Denn keiner – außer Mir – kennt den Tag und die Stunde.

Die Früchte eurer Arbeit können sich also nicht gleich in vollem Umfang zeigen, weil auch hier gilt, dass Schritt für Schritt vollzogen werden muss. Eines baut auf dem anderen auf, eines dient als Grundlage für das folgende innere Wachstum. Die notwendigen Voraussetzungen müssen also auch hier gegeben sein, damit eure seelische Reifung, die Ich mit Meiner Liebe begleite, auf einem festen Fundament ruht.

Und doch bedarf es nur einer einzigen Voraussetzung, einer Grundvoraussetzung, um sofort bewusst an Meiner Hand zu gehen, um unmittelbar den Platz in Meinem Herzen einzunehmen, der für dich reserviert ist: deine ernste und aufrichtige Bereitschaft, deinen Lebensweg künftig mit Mir gehen zu wollen.

Ich muss deshalb so lange warten, bis du zu Mir kommst und Mir dein Ja gibst, weil Ich dir den freien Willen gegeben habe, den Ich niemals antaste. Wenn du dich aber zu diesem Schritt entschließt, gibt es keine Wartezeit – auch nicht für eine Nanosekunde –, denn im gleichen Augenblick wird Meine Liebe alles in Bewegung setzen und alle notwendigen Kräfte des Himmels mobilisieren, die erforderlich sind, um deine Weichen neu zu stellen und dich sicher in die Arche zu bringen.

Tu diesen Schritt, Mein Sohn, Meine Tochter, aus Liebe! Und lass dabei alles beiseite, was eventuell noch an ängstlichen Motiven vorhanden ist, oder weil du vielleicht glaubst, dir mit einer solchen Verbindung auch äußere Vorteile einhandeln zu können. Hingabe heißt das Zauberwort, das dir die Türe zu Meinem Herzen weit öffnet.

Lasst euch nicht ängstigen, Meine Geliebten. Auch und vor allem nicht durch Meine ernsten Worte, die eurem Schutz dienen. Die Liebe wird siegen, aber sie wird keinem einen nötigen Lernprozess ersparen. Sie wird ihn jedoch erleichtern, sodass ihr ihn als solchen erkennen könnt und begreift, dass er euch in die Freiheit führen wird, sofern ihr ihn akzeptiert, mit Meiner Hilfe an seine Bearbeitung geht und damit die Umwandlung des Schweren in Leichtes und Lichtes vollzieht.

Amen

 

 

 

(1) Siehe dazu auch die Offenbarungen vom 8. 9. 2020 und 9. 10. 2020

(2) In Joh. 8, 44 spricht Jesus vom Teufel als dem Vater der Lüge