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Aus Liebe zu Gott

Treffen vom 12. Januar 2013 in Würzburg


 

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.



 

 

Göttliche Offenbarung

 


Meine geliebten Söhne und Töchter, Ich habe diesen Raum betreten, er erstrahlt in Meinem Licht, und dieses Licht senke Ich in eure geöffneten Herzen.

Ihr habt recht vermutet: Ich war es, der heute euer Zusammentreffen ein wenig anders gestaltet hat. Ich wollte euch Gelegenheit geben, euch über das auszutauschen, was in der Vergangenheit mit euch geschehen ist, wie ihr es erlebt habt, wie ihr damit umgegangen seid. Und es sollte euch auch die Möglichkeit bieten, in diejenigen Ecken eures Bewußtseins hineinzuschauen, die vielleicht von Meinem Licht noch nicht so recht erhellt sind. Ihr wißt, wie wichtig es ist, diese Innere Arbeit zu vollziehen; wie wichtig es ist, daß ihr mit dem Anschauen und mit der Bearbeitung dessen, was ihr in euch entdeckt habt, auf dem laufenden seid. Oder anders ausgedrückt: Wie schwer der Weg werden kann, wenn ihr die Dinge anstehen laßt; wenn ihr euch davor drückt oder euch vielleicht sogar weigert, euch in diesen oder jenen Punkten zu betrachten oder eine als nötig erkannte Bearbeitung auf später verschiebt.

Wer auf dem laufenden ist mit dem, was der Tag ihm zeigt, der trägt keine Reste, keine unbearbeiteten „Seelenbrocken“ mit sich herum. Er ist frei für jeden neuen Tag, für jede neue Aufgabe, für jede neue Begegnung. Die Blockaden sind weitgehend abgebaut, und er kann wachen Auges, wachen Sinnes und wachen Herzens mit Mir durch sein Leben gehen. Es ist so, als wenn ihr ein Zimmer oder eine Wohnung aufräumt: Spürt die Helle, die Sauberkeit und die Leichtigkeit, die anschließend vorhanden sind, und spürt nach getaner Arbeit auch den Ansporn und den Mut, den nächsten Schritt zu tun. So soll es in eurem Leben sein, nicht nur im Äußeren, sondern – mindestens ebenso wichtig, denn beides geht Hand in Hand – auch im Inneren.

Wer auf dem laufenden ist, hat sich vor keiner Aufgabe, die ihm das Leben tagtäglich stellt, gedrückt. Er hat sie erkannt als etwas, das es zu lösen oder zu bewältigen gilt, als etwas für ihn Bestimmtes, etwas Neues in dieser Erdenschule; und mit jedem Schritt, den er erfolgreich tut, wachsen seine Seelenkräfte, das Bewußtsein weitet sich, die Liebefähigkeit blüht auf, das Herz wird größer und größer, eure Aufmerksamkeit gegenüber eurem Nächsten entwickelt sich, und ihr spürt selbst, wie sich eine innere Freiheit breitmacht, verbunden mit einem tiefen Vertrauen zu Mir, der Quelle eures Lebens. Damit entwickelt ihr mehr und mehr   d i e   Stärke, die zu einem Sohn und zu einer Tochter Gottes gehört.

Was ihr euch erarbeitet habt, gehört euch! Keiner kann es euch nehmen – es sei denn, ihr laßt es zu. Aber wenn ihr an Meiner Hand geht und diese Hand nicht wieder loslaßt, dann werdet ihr von der Stufe, die ihr gemeinsam mit Mir betreten habt, nicht wieder herabfallen. Auf dieser Stufe werdet ihr in die jenseitigen Welten gehen und euch dort weiterentwickeln. Ihr werdet also euer entwickeltes Bewußtsein mitnehmen, es wird die Basis sein, auf der ihr aufbauen werdet; falls nötig werdet ihr es auch in eine neue Inkarnation mitnehmen. Aber wie auch immer: Ihr fangt nicht mehr bei Null an, denn es sind Seelenkräfte in euch gewachsen, die nun zu euch gehören, die euer Wesen ausmachen, zu denen Ich euch verholfen habe, weil ihr Mir euer Ja gegeben habt. Die Bewältigung der dann vor euch liegenden Aufgaben wird leichter und leichter, weil das Spektrum eures Wissens, eurer Weisheit größer geworden ist, und ihr heranwachst zu    d e n   Kindern Gottes, die Ich Mir wünsche, zu der Stärke, dem Glanz und der Macht, die Ich seit Ewigkeiten in euch schaue.

Ich werde nicht müde, euch daran zu erinnern, wer ihr seid. Ihr seid keine Knechte und Mägde dieser Welt – auch wenn ihr euch zuweilen so fühlt –, ihr seid Meine Söhne und Töchter, geschaffen aus Meiner Liebe, ausgestattet mit Meiner Liebe und in der Lage, wieder zu dieser Liebe zu werden und aus dieser Liebe heraus zu leben!

Wenn Ich in die Herzen Meiner Kinder schaue, dann sehe Ich oft ihre Gefühle der Minderwertigkeit, der Schwäche und Sündhaftigkeit, weil sie lediglich ihr Menschliches betrachten. Ich aber sage euch: Ihr seid Geschöpfe der Himmel! Tretet euer Erbe an und handelt aus der Vollmacht heraus, die Ich in euch gelegt habe!

Ich gebe euch ein Beispiel: In jedem größeren Unternehmen gibt es unterschiedlich leitende Funktionen, unter anderem die der Handlungsvollmacht und, darüber angesiedelt, die der Prokura. Wer sich bis dorthin hochgearbeitet hat, trägt einen reichen Erfahrungsschatz in sich, und er handelt entsprechend. Er ist sich seiner Fähigkeiten und seiner Eignung bewußt, und gemäß seines Könnens trifft er seine Entscheidungen. Er muß – von Ausnahmen abgesehen – nicht nachfragen, ob er dieses oder jenes so oder so machen soll, denn er weiß, was zu tun ist, und er tut es.

So wünsche Ich Mir Meine Söhne und Töchter: Daß sie in Meinem Lichte reifen, so daß Ich durch sie reden und handeln kann, und sie in Meinem Namen reden und handeln. Das sind kompetente Söhne und Töchter Meiner Liebe. Das hat nichts mit Überheblichkeit oder Selbstaufwertung zu tun, im Gegenteil: Es erfordert die Bereitschaft zu dienen und wird ohne die nötige Demut nicht erreicht.

Ihr alle seid auf dem Weg, wieder zu dieser Liebe zu werden. Es gibt unterschiedliche Meinungen unter Meinen Kindern darüber, ob der Weg dorthin schwer oder leicht ist. Wahrlich, Ich sage euch: Wenn er an Meiner Hand gegangen wird, so ist es ein leichter Weg. Wer versucht, ihn ohne Mich zu gehen, indem er seinen Menschen in den Vordergrund stellt und glaubt, mit seinem Willen alles erreichen zu können, für den wird es ein schwerer Weg. Wer jedoch mit Mir geht, wer zur Selbsterkenntnis bereit und willig ist, aufmerksam und wachsam durch den Tag zu gehen, wer Mir immer wieder erneut sein Ja gibt, dem nehme Ich einen großen Teil seiner Arbeit ab. Und wenn er das tut, was Ich ihm ans Herz lege – nämlich auf dem laufenden zu sein –, so wird ohne Schwierigkeiten das für ihn zu bewältigen sein, was die Zukunft an Aufgaben für ihn noch vorgesehen hat. Dann gibt es auch kein Zurückschauen mehr, dann gibt es keine schweren Steine mehr in seinem Rucksack, die ihn noch daran hindern, zügig voranzuschreiten. Dann ist aufgeräumt, und er ist frei für alles, was kommt. Er gleicht dann den klugen Jungfrauen im Gleichnis eurer Schrift, die ihre Öllampen gefüllt hatten und die zur rechten Zeit bereit waren.

Wer auf dem laufenden ist, ist bereit! Wenn ihr wollt, schreibt es euch tief in eure Herzen hinein und schaut nach, wo ihr etwas vernachlässigt habt. Ich helfe euch, auch diese Reste zu erkennen und sie zu beseitigen – was immer es für Reste sein mögen.

Ihr habt alle geistiges Wissen, und damit tragt ihr Verantwortung und die Verpflichtung zur Umsetzung, denn geistiges Wissen will gelebt sein. Ich gebe euch dazu eine praktische Hilfestellung:

Schaut in eure Familien. Seid ihr auf dem laufenden? Wenn nun du oder du oder du, Mein Kind, erkennst, daß noch etwas ansteht: Was hindert dich daran, die nötigen Schritte einzuleiten? Mit geistigem Wissen wirst du eine Gelegenheit finden, in einer ruhigen Atmosphäre das anzusprechen, was erforderlich ist – aber nicht so, wie du es vielleicht früher gemacht hast, indem du den anderen mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen überhäufst; nein, ein Mensch mit geistigem Wissen geht anders vor: Er erzählt von sich, von seinen Wünschen, seinen Schwierigkeiten, seinen erkannten Fehlern und Schwächen, und er spricht von den Lösungen, die er zur Veränderung seines Verhaltens sieht. Er legt offen auf den Tisch, was ihn bewegt und gibt damit dem anderen ein Beispiel, der dann den freien Willen hat, diesem Beispiel zu folgen oder nicht.

Seht ihr, Meine Geliebten, so einfach kann es sein. Und wenn ihr diesen Rat beherzigt, der ja nicht nur für die Familien, sondern für euren gesamten Alltag gilt, dann baut ihr Stein für Stein von dem ab, was bisher nicht so richtig angeschaut wurde; und über kurz oder lang werdet ihr Mir in einer stillen Stunde, bewegt und vielleicht unter Tränen sagen: „Ich danke Dir, mein Vater. Ich bin mit Deiner Hilfe ein Stück vorangekommen, ich bin auf dem laufenden. Um mich herum ist es licht geworden, die Freiheit ist zu verspüren, die Ängste sind verschwunden, das Vertrauen wächst von Mal zu Mal, und eine Liebefähigkeit, die ich nicht für möglich gehalten habe, hast Du in mir entwickelt.“

Spürt hinein in dieses Gefühl der Leichtigkeit, der Klarheit und des Aufbruchs. Ist dies nicht auch eure Sehnsucht, euer Wunsch? Wenn ja, dann gebt Mir eure Hand, und laßt uns gemeinsam den vor euch liegenden Weg beschreiten, der dann frei wird von den Belastungen der Vergangenheit.

Ich segne euch, Meine Geliebten, und mit Meinem Segen strömt euch alle Kraft zu. Amen.

 

 

 


Göttliche Offenbarung (als Antwort auf unsere Gebete)

 

 

Nur weil eure Augen noch gehalten sind, verspürt ihr nicht die unmittelbare Nähe der geistigen Welt. Und ihr seht nicht die vielen lichten Energieströme, die von hier ausgegangen sind und sich mit anderen, gleichschwingenden Liebeenergien vereinigt haben. Euer Nicht-sehen-Können lenkt euch deshalb oft ab und läßt euch vergessen, was für eine mächtige Kraft Gebete sind, vor allen Dingen dann, wenn sie – wie gerade geschehen – in der Runde gesprochen und von allen mitgetragen werden.

Wahrlich, Meine Geliebten, Ich sage euch: Ihr habt in diesen Minuten die Welt verändert! Sie ist nicht mehr die gleiche, die sie zuvor war. Das ist für euch schwer vorstellbar, doch erinnert euch daran, daß   a l l e s   Energie ist, und daß die höchstschwingende Energie die Liebe ist. Gebete, die aus mitfühlenden Herzen gesprochen werden – so wie die euren –, tragen Meine Liebeschwingung in sich; und sie durchziehen nicht nur eure materielle Welt, sondern die gesamte Schöpfung.

Ihr wißt, daß Energien sich nicht auflösen, geschweige denn, daß sie zu vernichten sind. Was geschieht also mit euren Gebetsenergien? Ihr habt in eure Bitten, aber auch in euren Dank, eure vielfältigen Anliegen eingebunden, und damit ist eine Anziehung entstanden. Diese Anziehung bewirkt, daß die Kraft eurer Gebete dorthin gelenkt und dort wirksam wird, wohin ihr sie – mit Blick auf Mich – gerichtet habt. Und Ich Bin derjenige, der nun Seinen Anteil dazu getan hat bzw. immer dann tut, wenn Meine Kinder auf diese Weise zu Mir kommen.

Überall dort, wo eure Segensbitten und -wünsche angekommen sind, haben sie etwas in Bewegung gesetzt. Die Wirkungen müssen nicht immer gleich sichtbar sein; es kann sein, daß erst noch Vorbereitungen getroffen oder Weichen gestellt werden müssen, daß z. B. Menschen, die sich bisher nicht entscheiden konnten, nun auf einmal wissen, was sie tun müssen, daß ein rechtes Wort zur rechten Zeit gesprochen wird und anderes mehr. Der Möglichkeiten sind unendlich viele. Wenn ihr darum wüßtet, wenn ihr euch immer wieder daran erinnern würdet – wahrlich, Ich sage euch: Euer ganzes Leben würde aus dem Wunsch heraus zu helfen zum Gebet!

Ich Bin der Schöpfer und Erhalter allen Seins. Doch Ich habe euch auch oft genug gesagt, daß ihr – daß alle Wesen, ob sie sich dessen nun schon bewußt sind oder nicht – Mitschöpfer seid. Was habt ihr anderes gemacht in den vergangenen Minuten als dies praktiziert? Ihr habt geschöpft, ihr habt zusätzliche Liebeenergie freigesetzt, habt sie in diese Welt geschickt und damit zu einer Veränderung des Kräfteverhältnisses beigetragen, zu einer Veränderung, die nicht eingetreten wäre, wenn ihr diese Gebete und Segenswünsche nicht gesprochen hättet.

Ich erinnere euch daran, damit es euch erneut bewußt wird, welche Möglichkeiten in euch – in jedem – liegen, eurem Nächsten im Diesseits und Jenseits, den Tieren und Pflanzen und der Mutter Erde zu helfen. Jedes Gebet, jeder Segen, hüllt euren Nächsten in Meine Liebe ein, denn es ist Meine Liebe, die durch euch fließt. Ich ermuntere euch, dies so oft zu tun, wie es euch möglich ist.

Ich schenke euch aus Meinem Herzen einen verstärkten Strom Meiner Liebe, die ihr, die ihr darum wißt, weitergeben werdet an jeden, der dieser Liebe bedarf. Amen.