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Der Verstand erfüllt seine Aufgabe

am besten als rechte Hand des Herzens


Lässt sich die Wahrheit finden? (15)

 

Mit unserem ersten Schritt, den wir bei unserer Wahrheitssuche getan haben, haben wir uns die Frage gestellt, ob der Mensch in der Lage ist, trotz all seiner Unwissenheit die Wahrheit zu erkennen. Und ob unser himmlischer Vater eine oder mehrere Möglichkeiten gefunden hat, dass wir dennoch nicht „blind‟ durch die Gegend laufen müssen.

Mit dem 15. Schritt sind wir am Ende unserer Recherche angekommen. Wir haben uns des unvergleichlichen und ewig gültigen Instruments der „Herzenslogik‟ bedient; und weil wir diesen Weg nicht verlassen haben, sind wir von der Wahrheitssuche zur Wahrheitsfindung gekommen. Wir mussten dahin kommen, weil Gott in Sich nicht widersprüchlich ist und auch nicht intellektuell, was bedeutet, dass jeder Mensch in der Lage sein muss, Ihn zu verstehen und Seine Lehre und einen Teil Seiner Gesetzmäßigkeiten zu begreifen. Weil Er alle gleichermaßen liebt, und weil Er in Jesus für alle in die Welt gekommen ist.

Es war nicht die Absicht, in dieser Kürze ins Detail zu gehen, vieles konnte nur angerissen werden. Deshalb müssen zwangsläufig trotz aller Erkenntnisse viele Frage offen bleiben. Das ist auch ganz gut so, denn der Sinn und Zweck der Herzenslogik besteht ja unter anderem darin, zu eigenständigem Denken und selbstverantwortlichen Entscheidungen zu kommen. Was auch dringend geboten ist, wenn wir das betrachten, was auf uns zukommt. Die Freiheit eines jeden einzelnen wird dabei nicht eingeschränkt. Jeder darf, keiner muss ...

Der große Bogen ist erkannt: Der Fall hat die Schöpfung geteilt, die Liebe wird sie wieder einen. Das ist die Wahrheit! Dass sich dies im Willen Gottes vollziehen wird, daran hat das Gesetz von Ursache und Wirkung einen maßgeblichen Anteil. Es ist das Erziehungsmittel Gottes, weil es bei Menschen und Seelen für Erkenntnis und Umkehr sorgt, sofern dies durch ein beharrliches Festhalten an alten, falschen Verhaltensweisen notwendig wird. Und gleichzeitig greift es nicht in den freien Willen ein.

Falsch wäre es aber, das Prinzip von Saat und Ernte negativ zu betrachten. Denn es gilt im gleichen Maße in positivem Sinn für jedes Bemühen, sich von seelischen Belastungen zu befreien, die wir alle noch in mehr oder weniger großem Umfang mit uns herumtragen. Wir können jederzeit das als änderungsbedürftig Erkannte auch tatsächlich zum Besseren, zum Guten hin verändern und damit neue Wege gehen. Unsere lichtere Seelenbeschaffenheit ist dann der Garant dafür, dass unsere himmlische Führung und unser himmlischer Schutz wirksamer in und an uns werden können als in der Vergangenheit.

Was für die vor uns liegende Zeit wichtiger ist als je zuvor.

Wer unseren 15 Schritten gefolgt ist, der wird auch erkannt haben, dass das Kommende notwendig ist, um eine weitere geistige Entwicklung einzuleiten. Und da der Himmel keinen Fehler macht und immer das seelische Wohl seiner Geschöpfe im Auge hat, wird derjenige die Wahrheit auch erkennen, der sie erkennen will.

 

(Wir haben es geschafft)