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Aus Liebe zu Gott

Offenbarung vom 3. März 2022


 

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.

 

 

 

Göttliche Offenbarung

 

 

Meine geliebten Söhne und Töchter, euer Wohl und Wehe steht und fällt mit der Anerkennung geistiger Gesetze; und nicht nur mit ihrer Anerkennung, sondern – noch wichtiger – mit ihrer Einbeziehung in euer Leben, euren Alltag, euer Verhalten, euren Umgang mit eurem Nächsten.

Viele Menschen, die meinen, an Mich zu glauben, haben in Wirklichkeit nur eine sehr begrenzte Vorstellung von Mir und damit von Meiner Liebe. Es versteht sich von selbst, dass kein Bewusstsein – auch nicht das eines noch so „großen‟ Engels und erst recht kein menschliches – in Meine Tiefen eintauchen kann. Aber dennoch muss es euch möglich sein, Mir ohne die allerkleinste Einschränkung Verstand, Logik und Fehlerfreiheit zuzusprechen; was nicht gleichzeitig bedeutet, dass der Mensch in der Lage ist, alles gleich als gut und richtig einordnen zu können, was ihm persönlich widerfährt und in der Welt geschieht.

Aber einen Glauben an Mich als die selbstlose und bedingungslose Liebe und die nicht zu übertreffende Kraft in Meiner Schöpfung anzunehmen und trotzdem der Meinung zu sein, es könnte etwas außerhalb Meines Willens geschehen, kann man nicht mit dem Begriff „Glaube‟ bezeichnen. Dennoch so zu denken kommt der Vorstellung gleich, etwas geschähe außerhalb Meiner Liebe! Diesen Gedanken zu Ende zu führen bedeutet, Mir wäre das Schicksal Meiner Geschöpfe gleichgültig; Ich hätte nicht alles unter Kontrolle, und einer anderen Macht wäre es gelungen, Mich dazu zu bewegen, Meine ewigen Prinzipien aufzugeben und gegen Meine eigenen Gesetzmäßigkeiten zu handeln …

Ist dies denkbar? Gäbe es dann Meine Schöpfung noch …?

Weil es sie aber noch gibt – und zwar in und für alle Ewigkeiten –, muss für all diejenigen, für die Ich nicht nur auf dem Papier ihr Gott Bin, eindeutig klar sein, dass Ich Meine Gesetze niemals außer Kraft setze. Gäbe es je diese Notwendigkeit, wären sie und Ich als ihr Urheber nicht vollkommen.

Ist dies denkbar? Gäbe es dann Meine Schöpfung noch …?

Nun bedient euch der Herzenslogik: Wenn und weil Meine Gesetze immer und ewig gelten, gelten sie auch dann und dort, wo ihr durch euren Klein- oder Unglauben oder durch eure Unwissenheit oder Unwilligkeit euer Denken selbst in Fesseln legt. Wenn es euch – noch – schwerfallen sollte, diesen Überlegungen zu folgen, dann könnt ihr alleine daran erkennen, dass euer Glaube noch nicht die Tiefe erreicht hat, die sich eure Seele wünscht; und dass an solchen Stellen die Versuchung lauert, mit dem Weiterdenken oder dem Zu-Ende-Denken „vorsichtshalber‟ aufzuhören. Denn ein solches Denken könnte ja dazu führen, dass ihr euch möglicherweise von alten Glaubensmustern trennen müsstet.

Dafür würdet ihr aber im Austausch zu der immer felsenfester werdenden Überzeugung finden, dass Meine unendliche Liebe ganz anders, viel umfassender und vielfältiger ist, als ihr es bisher geglaubt und erlebt habt. Und dass sie in sich absolut widerspruchsfrei ist, und eure Unsicherheit und euer Zögern nicht zuletzt bedingt ist durch eure Unwissenheit.

Den Gewinn und die Folgen, die sich daraus für euch ergeben, könnt ihr gar nicht hoch genug einschätzen. Denn sie würden – nein, sie werden, wenn ihr Ernst macht – euch befreien von euren Ängsten und Sorgen und euch zu einem Vertrauen in Mich und Meine Führung verhelfen, das ihr früher so nicht gekannt habt.

Wenn ihr dann Meine Fürsorge und Gerechtigkeit, ohne die Meine väterliche-mütterliche Liebe nicht denkbar ist, nicht nur erahnt, sondern an euch selbst erfahrt, ist es kein großer Schritt mehr, Mir in stärkerem Maße als bisher euer Leben anzuvertrauen. Dann seid ihr über die Hinwendung an Mich bereit für die Hingabe an die Liebe. Dann ist es auch keine Frage mehr, ob ihr aus und mit dem Herzen beten könnt: „Dein Wille geschehe an mir.‟

Ihr werdet es nicht nur können; es wird euch ein Bedürfnis sein. Denn ihr werdet verspüren und in der Folge erfahren, dass es nichts Sichereres gibt, als sich Meinem Willen anzuvertrauen – und damit an das „Herz der Schöpfung‟ zu finden.

 

 

*

 

 

In eurer schweren Zeit, in der sich die Welt zu verändern beginnt, ist es mehr denn je erforderlich, einen inneren Halt zu finden und ihn zu einem Platz in euch zu machen, der euch die nötige Ruhe und Gelassenheit vermittelt. Dazu bedarf es einerseits eines fundierten Vertrauens, andererseits aber auch einer unumstößlichen Gewissheit, dass eine Hingabe an eine, für viele immer noch „abstrakte, weitgehend unbekannte göttliche Macht‟ auch tatsächlich etwas Sinnvolles ist. Und nicht nur das: Dass es die Rettung darstellt, die einzige Lösung, die euch ein Überleben ohne anschließendes Leid, ohne Kummer, Selbstvorwürfe, Ängste, Traurigkeit und vieles mehr ermöglicht.

Das Wort „anschließend‟ deutet schon darauf hin, auf was Ich hinaus will:

Es ist nicht damit getan, die paar Jahrzehnte eures jetzigen irdischen Lebens als alles anzusehen – vielleicht als das Wichtigste überhaupt – und zu schauen, wie ihr einigermaßen gut „über die Runden kommt‟. Zwar ist es im Moment das Wichtigste, weil euer jetziges Denken und Tun euer künftiges Denken und Tun bestimmt; und das nicht nur mit Blick auf das Leben im Jenseits, das diesem Leben unmittelbar folgen wird, sondern auch im Hinblick auf den Lebensabschnitt, der in dieser Inkarnation noch vor euch liegt.

Und dennoch geht es um viel mehr!

Um das zu erfassen, um die nötigen Erkenntnisse und vor allem die daraus resultierenden, erforderlichen Entscheidungen treffen zu können, müsst ihr lernen, euren Blick und euer Bewusstsein zu weiten. Die meisten Meiner Menschenkinder gehen, bildhaft gesprochen, mit gesenktem Kopf, auf den Boden starrend und lediglich die paar Meter vor ihren Füßen betrachtend, durch ihr Leben.

Das, Meine Geliebten, ist eurer nicht würdig. Ihr seid Kinder des Himmels, die an Kraft, Macht und Schönheit alles übertreffen, was ihr euch nur vorstellen könnt. Ich kann euch nicht oft genug an eure in euch liegende geistige Größe erinnern und damit an euer Ziel, dem ihr entgegenstrebt, seitdem ihr eure wahre Heimat bei Mir verlassen habt. Wobei es keine Rolle spielt, aus welchen Gründen dies geschah.

Die Lernaufgaben, die Herausforderungen, denen ihr hier begegnet, sind im Prinzip für alle Menschen gleich: Das Ego mit seinen unzähligen Facetten muss abgebaut und die Liebe zu Mir, zu eurem Nächsten und zu euch selbst muss – da sie noch verschüttet liegt unter dem Müll menschlicher Schwächen – wieder freigelegt werden. Die Aufgaben unterscheiden sich lediglich durch die mitgebrachten Lasten der Vergangenheit und durch das, was ihr euch unter Umständen für diese Inkarnation vorgenommen habt.

Wie intensiv sie in euer Leben treten können, und welche Auswirkungen dies für euch hat, hängt von eurer Fähigkeit ab, die Aufgaben als Lernprozess erkennen zu können oder zu wollen; und von eurer Bereitschaft, sie als solche auch anzuerkennen und mit Meiner Hilfe ihre Lösung anzustreben. Solange ihr dazu nicht bereit seid – sei es aus Unwissenheit oder auch deshalb, weil ihr Meine geistigen Gesetze nicht akzeptiert –, bleibt ihr ein Spielball anderer, gegen Mich und gegen euch arbeitender Kräfte.

Deshalb hängt, wie Ich es zu Anfang sagte, euer Wohl und Wehe davon ab, ob ihr noch blind durch euer Leben geht oder schon auf dem Weg seid, Schritt für Schritt zu Sehenden zu werden. Und natürlich auch, ob ihr überhaupt bereit seid, an die Bewältigung dieser Aufgaben schrittweise heranzugehen, was Ich die „Innere Arbeit‟ nenne.

Die Gegensatzkräfte versuchen permanent, euch davon abzuhalten, an Meiner Hand gehend zu lernen, hinter die Dinge zu schauen und dabei ein Verständnis dafür zu bekommen, dass alles miteinander verbunden und verwoben ist, und dass das eine ununterbrochen auf das andere einwirkt. So werden ständig Ursachen gesetzt, die früher oder später zu Wirkungen werden. Diese wiederum lösen dann im Menschen Empfindungen und Gefühle aus, die oftmals nicht in der Liebe sind, und veranlassen ihn zu falschen Reaktionen, zu einem falschen Verhalten. Zwar weiß er oft, was richtig wäre, aber er ist aufgrund fehlender Aufklärung und mangelnder Übung nicht in der Lage, dieses Wissen in die Tat, in seine Tat, umzusetzen.

Die Folge ist, dass sich der Mensch immer mehr von Mir entfernt. Denn er kennt Mich nicht wirklich, oftmals höchstens dem Namen nach. Und auch Gerechtigkeit wird Mir dann nicht mehr zugetraut, was wiederum eine ganze Reihe weiterer, falscher Rückschlüsse und Reaktionen nach sich zieht, die ihn immer mehr in einen laschen Glauben oder Unglauben fallen lassen.

Auslöser war und ist unter anderem die Irrlehre von einem einmaligen Erdenleben und die sich daraus ergebende Fehlinterpretation des Gesetzes von Saat und Ernte, das nach kirchlicher Lehre immer nur in die Zukunft hinein wirkt, die Vergangenheit aber außer Acht lässt. Damit bleibt die Frage, wann denn die Saat für die heutige Ernte gelegt wurde, unbeantwortet. Sie wird mit einem Schulterzucken und dem Verweis, dass kein Mensch in die Geheimnisse Gottes eindringen kann, an die Seite gelegt.

Was für ein fataler Irrtum! Was für schmerzhafte Folgen für Meine Menschenkinder hat dieser Schachzug der Dunkelheit mit sich gebracht, an dessen Entstehung und Durchsetzung gleichermaßen die damaligen weltlichen und kirchlichen Kräfte beteiligt waren!

Meine Gerechtigkeit macht keine Unterschiede, auch wenn euch das bei oberflächlicher Betrachtung oft so erscheint. Den einen bevorzugt zu unterstützen und den anderen zu vernachlässigen, kann niemals mit Meiner Liebe vereinbar sein. In sie sind alle Geschöpfe gleichermaßen eingebunden.

Das galt im übrigen auch für den Menschen Jesus von Nazareth, in den Ich inkarnierte, und der Mir dann Wohnung war für 33 Jahre. Auch er – und gerade er – musste schwerste innere Kämpfe bestehen, denn ihn bedrängten die Mächte der Finsternis in besonderem Maße. Was wäre es für sie ein „inneres Freudenfest‟ gewesen, wäre es ihnen gelungen, ihn zu Fall zu bringen …!

Für euch ist es wichtig, euch immer wieder bewusst zu machen, dass das, was ihr mit euren Augen seht, mit euren Ohren hört und mit euren anderen Sinnen auf vielerlei Weise erfasst, nur ein winzig kleiner Ausschnitt eines viel größeren Geschehens ist – eines Ausschnitts, der einschließlich all der Mächtigen und „Großen‟ dieser Welt schon bald Vergangenheit ist, der aber durch euer jetziges Verhalten die Zukunft prägt: Eure eigene und, wenn immer mehr Menschen zu dieser Erkenntnis kommen und sie positiv in ihrem Leben umsetzen, auch die Zukunft ganzer Gruppen und Völker.

Auf den kleinsten aber entscheidenden Nenner gebracht, heißt das gebotene, richtige Verhalten: liebe – und sonst nichts! Und das in dem Sinne, wie Ich es als Jesus gelehrt und vorgelebt habe.

Zu einer solchen Liebe, die eurer Seele ja längst bekannt ist, gehört auch ohne Wenn und Aber ein Vertrauen, in dem kein Platz ist für Ängste und Sorgen. Damit meine Ich eure Alltagsängste und -sorgen, euer unnützes Denken und Reden, das sich in dem Spekulieren über das ausdrückt, was kommen könnte, und das damit reine Energieverschwendung ist. Die Finsternis nimmt diese Geschenke dankbar an ...

Es ist ein „großes Wort‟, wenn Ich euch sage, dass dort, wo der Mensch negativen Gedanken über die Zukunft immer wieder Raum gibt, wo diese Gedanken ihn vielleicht sogar beherrschen, dass dort die Liebe zu Mir noch klein ist. Oder positiv ausgedrückt: noch ein großes Potenzial an Wachstum vorhanden ist.

Das wird Widerspruch hervorrufen, und das ist gut so. Denn es soll dazu anregen, über Mein Wort nachzudenken. Es geht ja nicht darum, die bereits entwickelte Liebe zu Mir kleinzureden. Ich verurteile nicht – Ich liebe! Egal, wie sich ein Sohn oder eine Tochter Mir gegenüber verhält. Aber es kann euch bei einer ehrlichen Betrachtung eine Hilfe sein, möglicherweise etwas in eurer Selbsteinschätzung korrigieren zu wollen. Ob, und wenn ja, in welchem Umfang ihr das anschließend tut, ist ohne irgendwelche Einschränkungen eurem freien Willen überlassen.

Aber ein interessantes Instrument zur Selbsterkenntnis ist es schon …

 

 

*

 

 

Jeder Mensch kommt früher oder später in seinem oder seinen Leben an den Punkt, an dem er sich die Frage stellt: „Was soll das Ganze?‟. Was im übrigen auch für jede Seele gilt. Denn mit dem „Tod‟ ihres Menschen und mit ihrem Eintritt in feinstoffliche Welten, was einer „Geburt im Jenseits‟ gleichkommt, verliert die Seele ja nicht ihren Verstand. Sie kann im Gegenteil hellwach, voller Neugierde und Fragen sein, genauso gut aber auch stark eingeschränkt in ihrer Wahrnehmung und ihrem Bewusstsein.

Wo und wie sie drüben ankommt, wie sie sich fühlt, was sie erlebt und vieles mehr hängt ab von ihrer Verfassung, die ihr beim Ablegen ihres irdischen Körper zu eigen war, den sie nun nicht mehr braucht. „Zu eigen‟ bedeutet aber auch, dass sie selbst es war, die ihr Bewusstsein durch ihr Verhalten zu Lebzeiten so geprägt hat, wie es nun ist. Sie kann und wird daher keinen anderen für das verantwortlich machen können – sofern es etwas Unangenehmes oder Schlechtes ist –, was sie nun in ihrem neuen Lebensumfeld vorfindet.

Euer Sprichwort „Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen‟ beschreibt im übertragenen Sinn, wie es nach dem Tode weitergeht: Abgesehen von einem anderen, nicht mehr materiellen Umfeld vorerst einmal so, wie es zuvor war. Was bedeutet, dass sich das Innere des Menschen nun im äußeren Lebensraum der Seele widerspiegelt und sehr real erlebt wird; und zwar mit einer mehr oder weniger starken Tendenz nach vorne oder „oben‟ in Richtung Licht, sofern dieser Wunsch auch schon im Menschen als Sehnsucht entwickelt wurde oder ohnehin vorhanden war.

Ich habe die Sehnsucht nach ihrem wahren Zuhause als schwache Erinnerung in jede Seele gelegt. Sie ist der Garant dafür, dass jedes Meiner Kinder wieder in Meine Arme zurückfinden wird. Denn verloren gehen kann niemand, da sich ein jeder auf einer Kreisbahn befindet, deren Ausgangspunkt zugleich das Ziel ist.

Es gibt also kein ewiges Getrenntsein von Mir, wie es euch als Warnung oder sogar als Drohung von vielen Glaubensgemeinschaften immer noch vor Augen gehalten wird, sofern ihr euch nicht konform im Sinne diverser Kirchenlehren verhaltet. Wenn auch diese Verdammnis-Lehren immer seltener noch öffentlich verkündet werden, so haben sie doch nach wie vor ihren Platz in vielen Gesetzbüchern eurer Kirchen – und damit ihre unausgesprochene Gültigkeit in den Augen derer, die sie denjenigen Menschen nahebringen können, die blind ihren Kirchenfürsten Glauben schenken.

Ich lehre euch nicht umsonst die Herzenslogik …

 

 

*

 

 

Ihr kennt alle das Wort aus eurer Schrift „Wer suchet, der findet‟. Ihm liegt Mein göttliches Gesetz der Anziehung zugrunde. Und es ist gleichzeitig Mein Versprechen, dass jeder, der sich auf den Weg der Wahrheitssuche macht, die Wahrheit auch finden wird; und mit dieser Wahrheit auch Mich, der Ich die Liebe Bin; denn eine Liebe ohne Wahrheit ist keine Liebe.

Viele unter euch haben die Wahrheit in sich schon gefunden. Sie wissen vielfach, wie Ich sie aufgrund ihres bewussten oder unbewussten Wunsches geführt habe. Die Stationen ihres Weges waren grundverschieden, was seine Ursache in der unterschiedlichen Seelenbeschaffenheit der Menschen hat, bedingt durch ihre unterschiedliche Vergangenheit. Für Mich gibt es keine Wege, die Ich ein Kind nicht führen kann. Insofern stellt Mein Versprechen auch eine Garantie für dich dar, dass du das finden wirst, was du als nächsten Schritt oder als nächste Schritte benötigst. Ganz gleich, wie deine Vergangenheit aussieht.

In denjenigen Meiner Söhne und Töchter, die sich durch Mein Wort angesprochen fühlen, aber noch nicht so viele Erfahrungen mit Mir gemacht haben, habe Ich die Flamme der Sehnsucht zwar schon angezündet; aber der eine und andere braucht zum besseren Verständnis noch einige Erklärungen. Ich erläutere deshalb das Wirken Meines Gesetzes. Ein weiteres eurer Sprichwörter ist dabei nicht zu vernachlässigen, das besagt, dass „Probieren über Studieren geht‟.

Alles ist Schwingung, alles ist Energie. Das gilt auch für Empfindungen, Gedanken und Worte, wobei es für Mich keine Rolle spielt, wie sie ausgedrückt werden: laut, leise, bewusst, unbewusst, einmal oder mehrmals usw. Viel entscheidender ist die Ernsthaftigkeit dahinter und die Motivation. Sind die Bitten oder Gebete von dem Bedürfnis getragen, sich im Sinne der Liebe innerlich entwickeln zu wollen – und nicht von dem vordringlichen Wunsch, etwas vermeiden oder etwas haben oder erleben zu wollen –, so enthalten sie ein sehr hohes Potenzial an positiver Liebes-Energie. Daran erkenne Ich und erkennt mit Mir jedes geistige Wesen mit entsprechenden Fähigkeiten, das um euch ist, die Ehrlichkeit in dem, was ihr zum Ausdruck bringt.

Ein bisschen salopp könnt ihr es so formulieren: Jede selbstlose Bitte wird vom Himmel so schnell wie möglich erhört. Und jede Sehnsucht, Mir näherzukommen, trägt einen selbstlosen Aspekt in sich! Wie also könnte Ich einer solchen Bitte nicht nachkommen? Es ist ja Mein größter Wunsch, dass sich Meine Kinder auf den Weg zurück zu Mir machen!

Auch eure Schutzengel und geistigen Helfer erkennen sofort eure Absicht, etwas zum Besseren hin verändern zu wollen. So schnell wie möglich wird das Erforderliche in die Wege geleitet, um einen solchen Prozess in Gang zu bringen. Da dazu unter Umständen auch andere Menschen eingebunden und auch etwas umfangreichere Vorbereitungen getroffen werden müssen, kann es manchmal den Anschein haben, als ob der Himmel schläft oder schweigt oder die Bitte nicht erfüllen will.

Meine Geliebten, seid versichert, dass dem niemals so ist! Der Himmel macht keine Fehler, nur: Er hat den größeren Überblick und weiß, welche Schritte eingeleitet werden müssen, um eventuell viele Weichen so zu stellen, dass sie ineinandergreifen, damit der Erfolg sichergestellt ist. Immer vorausgesetzt, dass derjenige, der der Anlass dafür war, dass der Himmel alles in Bewegung setzt, bei seinem guten Vorsatz auch bleibt.

Und hier muss Ich in all das Positive und Mutmachende einen kleinen Wermutstropfen geben:

Auch die Gegenseite wird auf euren geistigen Aufbruch aufmerksam werden, und sie wird nicht untätig bleiben. Was bedeutet, dass sie euch Steine in den Weg legen wird, den ihr gerade betreten habt. Das müsst ihr wissen, um nicht überrascht oder enttäuscht zu sein, wenn sich nicht alles so entwickelt, wie ihr es euch gedacht oder gewünscht habt. Hinzu kommt, dass Ich nicht alles so erfüllen werde, wie ihr es euch möglicherweise vorstellt. Denn Ich achte in erster Linie auf das Wohl eurer Seele.

Noch einmal: Ich habe den Überblick, und Mein größter Wunsch ist, dass du als geistiges Wesen, das einst die Himmel verlassen hat, zu Mir und damit in deine ewige Glückseligkeit zurückkehrst. Alles andere, soweit es dich betrifft, ordne Ich dieser Absicht unter. Du hast die Freiheit, diese Meine Absicht zu unterlaufen, indem du das, was dir das Leben, dein Schicksal, der Himmel – oder wie immer – als wichtige nächste Entwicklungsstufe vorsetzen, nicht akzeptierst. Du hast das Recht dazu. So manches ist „eigentlich und ursprünglich‟ auch nicht von Mir so für dich vorgesehen, wie du es erlebst, sondern es sind die Früchte einer in früheren Zeiten von dir selbst ausgebrachten Saat, die nun geerntet werden. Doch es mag dazu dienen, dass du zum Nachdenken kommst.

Komm’ zu Mir, wenn du nicht sicher bist, welchen Weg du einschlagen sollst. Frage Mich, bitte Mich, und du wirst die Antwort erhalten, wenn dein Herz bei Mir ist und du wachsam bist und bleibst. „Dein Wille geschehe an mir‟ ist auch in einem solchen Fall die beste Versicherung, um nicht ungewollt in die raffiniert ausgelegten Fallstricke des Bösen zu geraten.

Wenn du die Suche nach Mir beginnst, wirst du auf viele Empfehlungen, Vorschläge und Wegweisungen stoßen. Welche du dir wählst – ob du überhaupt etwas wählst –, hängt von vielen Faktoren ab. Du wirst im Grunde nie den „falschen‟ Weg einschlagen können, denn du wirst dich zuerst immer angesprochen fühlen von dem, was deiner inneren Schwingung entspricht. Das ist auch gut so; denn würdest du Ratschlägen folgen, die dir als die richtigen aufoktroyiert werden, obwohl dein Herz dir etwas anderes sagt, würdest du gegen dein Inneres handeln und dich so selbst in eine Sackgasse manövrieren.

So gesehen gibt es keine falschen Wege. Denn wenn du sie schon im Vorfeld als falsch erkannt hättest, wärest du sie ja nicht gegangen. Anschließend hast du etwas gelernt, und wenn du diese Erfahrung in deinem Herzen speicherst, hast du einen ganz wichtigen Schritt für deine seelische Reifung gemacht.

Ich werde dir, wenn du Mich ehrlichen Herzens suchst, deinen Weg zeigen, der dich über Stationen führt, die für dich die richtigen sind. Orientiere dich also nicht an diversen Heilslehren. Wenn du es brauchst, dann halte Ausschau nach Informationen, die dir wirklich weiterhelfen. Achte dabei aber darauf, dass dein Herz ausschließlich bei Mir ist, und du nicht von dem Wunsch nach interessantem Wissen geleitet wirst. Diesen Gedanken in deinem Leben in die Tat umzusetzen, ist eine der besten Versicherungen, die du abschließen kannst.

Und eine weitere Bitte, die aus Meinem väterlichen Herzen kommt, das dich auf eine große Versuchung aufmerksam macht:

Achte darauf, dass du nicht zu früh aufhörst mit deiner Suche nach der Wahrheit – deiner Suche also nach Mir –, weil du der Meinung bist, jetzt genug erfahren und getan zu haben. Auch der Wissensschatz Meiner „größten‟ Propheten, den du dir aneignen kannst, indem du ihre Werke liest oder gar studierst, ersetzt niemals deine eigene, innere Entwicklung. Diese kann nur durch deine Innere Arbeit eingeleitet und vollzogen werden. Sie ist und bleibt der Schwerpunkt deiner Heimreise; sie findet auf dieser Erde nie einen Abschluss. Und wenn man darunter ein Wachstum versteht, das sich aus stets neuen Erkenntnissen und deren Umsetzung ergibt, dann gibt es überhaupt niemals ein Ende. Denn deine Evolution, und nicht nur deine, sondern die der gesamten Schöpfung, setzt sich bis in alle Ewigkeit fort.

Hier auf Erden erscheint dir deine Zukunft oftmals instabil und voller offener Fragen. Das wird immer so sein und so lange auch so bleiben, bis du alles voll und ganz in Meine Hände legst. Dann erst wirst du nach und nach – oder auch viel schneller, weil es auf deine Entscheidung und dein anschließendes Handeln ankommt – frei werden von deinen Ängsten und Sorgen. Und gleichzeitig wird deine Liebe zu Mir, deinem Nächsten und zu dir selbst wachsen. Die Schritte, die dafür getan werden müssen, bereite Ich für dich vor. An Meiner Hand wirst du sie beschützt tun können.

Und dabei wirst du die erstaunliche Erfahrung machen, dass es sehr schön sein mag, Mich zu loben und zu preisen. Dass es aber unvergleichlich glücklicher macht, Mich zu lieben. Du wirst dabei eine neue Dimension innerer Freude erleben, deren Grundlage ein gegenseitiger Austausch ist. Denn die Liebe ist die größte Kraft des Universums, nicht der Lobpreis. Mache dein Leben zu einem Lobpreis, indem du dich bemühst, Meine Liebe zur Grundlage deines Daseins zu machen.

Mir auf diese Weise näherzukommen bedeutet, Schritt für Schritt selbst wieder zur Liebe zu werden.

 

 

*

 

 

Ich habe mit Meinem heutigen Offenbarungswort einen großen Bogen geschlagen, nicht zuletzt deshalb, weil es wichtig ist, dass ihr das Große und Ganze erkennt; dass ihr den Zusammenhang seht, der zwischen allen Geschehnissen besteht, und von dem auch ihr ein Teil seid. Nichts steht jemals alleine und isoliert da, so, als wäre es einfach passiert, ohne dass es einen Bezug zu gestern und eine Auswirkung auf morgen hat.

Aus der Vergangenheit ergibt sich die Gegenwart und aus ihr die Zukunft. Euer jetziges Verhalten prägt das, was auf euch zukommt. Das gilt sowohl für das kleine Schicksal des Menschen als auch für das große der Menschheit.

Selbst dann, wenn das „Rad des Ausgleichs‟ – das große Karma-Rad – nicht mehr aufzuhalten ist, weil es einer grundsätzlichen Reinigung bedarf, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass Ich nicht in der Lage Bin, individuell diejenigen zu führen und zu schützen, die Mich darum bitten und sich Mir anvertrauen: nicht nur mit Worten und dem dahinterliegenden Wunsch, von allem verschont zu werden, sondern mit dem Bedürfnis ihres Herzens, in eurer schwierigen Zeit nicht den Glauben an Mich und Meine Liebe zu verlieren.

Wenn Ich für euch die Lösung Bin, so kann und werde Ich euch „unter Meine Fittiche nehmen‟ wie eine Henne ihre Küken. Darauf zu vertrauen, wird euch umso leichter fallen, je mehr ihr Meine Worte verinnerlicht und Mich in der Realität eures Alltags „ausprobiert‟.

Ich biete euch die einzige Lösung an, die in eurer nicht leichten Zeit der wahre Rettungsanker ist. Mit Blick auf eure hausgemachte Pandemie, die nur eine von mehreren Erschwernissen ist, mit denen ihr schon konfrontiert seid und die noch auf euch warten, ist es sicher nicht unwichtig, dass ihr euch um ein funktionierendes, stabiles Immunsystem kümmert.

Vergesst dabei aber nicht euer seelisches Immunsystem. Viele von euch wissen nicht darum. Deshalb sage Ich euch: Es ist entscheidender für euer künftiges Leben als euer körperliches! Zumal eine seelische Stärke, die sich allein durch euer Bemühen und Meine Hilfe entwickelt, ihre positiven Auswirkungen auch in eurem Körper zeigt. Was umgekehrt nicht der Fall ist.

Amen